Freitag, 19. Januar 2018

Brennerbasistunnel: FS und ÖBB richten Arbeitsgruppe ein

Die italienischen Staatsbahnen (FS) und die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) haben die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die die Fortschritte beim Bau der Zulaufstrecken des Brennerbasistunnels (BBT) prüfen soll. Darüber einigten sich ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä und FS-Chef Renato Mazzoncini bei einem Treffen in Rom am Freitag.

Foto: © D

Die Arbeitsgruppe soll die Fortschritte bei den Zulaufstrecken, sowohl auf italienischer, als auch auf österreichische Seite prüfen, hieß es in einer FS-Presseaussendung am Freitag. Die Bauarbeiten sollen 2027 abgeschlossen werden. An dem Treffen mit Matthä nahmen auch der Chef der zur FS-Gruppe gehörenden Netzgesellschaft RFI, Maurizio Gentile, sowie der Chef der Bahntochter Mercitalia Logistics, Marco Gosso, teil.

In Triest führte Matthä Gespräche mit der Präsidentin der Region Friaul Julisch Venetien, Debora Serracchiani. Dabei ging es um die Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen Kärnten und Friaul. Auch die Einrichtung einer direkten Bahnverbindung zwischen Wien und Triest wurde besprochen.

Treffen am Freitag in Rom. - Foto: FS

8 Baustellen aktiv

Im Moment wird auf insgesamt acht Baustellen gearbeitet: Auf Südtiroler Seite sind die Baustellen am Erkundungsstollen Aicha, am Zufahrtstunnel Mauls und an der Eisackunterquerung aktiv, auf österreichischer Seite jene im Padastertal, an den Zufahrtstunneln Wolf, Ahrental und Ampass und am Portal Tulfes.

apa/stol

stol