Dienstag, 12. Juli 2016

Brennerbasistunnel: Infopoint und Spatenstich

Am Dienstag ist in Franzensfeste der BBT-Infopoint eröffnet worden. Anschließend hat nördlich von Franzensfeste der Spatenstich zum Beginn der Bauarbeiten des Bauloses Eisackunterquerung stattgefunden.

Am Dienstag wurde der BBT-Infopoint Franzensfeste und das Baulos Eisackunterquerung eröffnet. - Foto: Archivbild
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Am Dienstag wurde der BBT-Infopoint Franzensfeste und das Baulos Eisackunterquerung eröffnet. - Foto: Archivbild

"Der BBT verbessert" Lebensqualität und Erreichbarkeit schlagartig" schrieb am Dienstag der SVP-Kammerabgeordnete Daniel Alfreider. Anlass war dazu die Eröffnung des Franzensfester BBT-Infopoints und der Spatenstich zum Beginn der Bauarbeiten des Bauloses Eisackunterquerung am Dienstag - bei der hochrangige Vertreter der nationalen und regionalen Politik sowie des nationalen Infrastrukturbetreibers RFI anwesend waren.

Baulos ist wichtiger Schritt zur zeitgerechten Fertigstellung

Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Regierungskommissar für die südliche Zulaufstrecke, Ezio Facchin, sowie der Vorstandvorsitzende der RFI, Maurizio Gentile, strichen laut Daniel Alfreider allesamt die Notwendigkeit des BBT und seiner Zulaufstrecken hervor und freuten sich, dass ein weiterer wichtiger Schritt zur zeitgerechten Fertigstellung des BBT gesetzt werden konnte.

Die beiden BBT-Vorstände Raffaele Zurlo und Konrad Bergmeister referierten, so Alfreider in seiner Stellungnahme weiter, über den Baufortschritt und verwiesen auf das große Ansehen, welches dieses Infrastrukturprojekt auf europäischer Ebene genieße.

Mittlerweile sei man an dem Punkt angelangt, dass auch das letzte Baulos auf Südtiroler Seite, Mauls-Brenner, kurz vor Baubeginn steht und in Österreich die letzten verbleibenden Arbeiten noch innerhalb dieses Jahres ausgeschrieben werden können. Somit würden alle Bauarbeiten für die Fertigstellung des BBT innerhalb des nächsten Jahres auf dem Markt und zugeteilt sein, hieß es am Dienstagnachmittag.

Alfreider: "BBT schafft Arbeitsplätze"

Die Infrastruktur, so der Abgeordnete Daniel Alfreider in seiner Stellungnahme, schaffe Arbeitsplätze in Südtirol während und nach der Bauarbeiten. Er bedankte sich bei Landeshauptmann Arno Kompatscher, Altlandeshauptmann Luis Durnwalder sowie den SVP-ParlamentarierN in Rom und Brüssel, insbesondere aber den Bürgermeistern, Gemeinden und der gesamten betroffenen Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre.

Bedeutung der BBT-Beobachtungsstelle unterstrichen

Auch gilt es, die wertvolle Arbeit der BBT-Beobachtungsstelle in der Franzensfeste, welche über die Jahre als zentrale Anlaufstelle für die Anliegen der lokalen Bevölkerung diente und als deren Fürsprecher bei der ausführenden Gesellschaft BBT SE fungierte, hervorzubeben.

Der Direktor der BBT-Beobachtungsstelle, Martin Ausserdorfer, unterstrich laut Alfreiders Erklärung, dass die Beobachtungsstelle auch weiterhin sicherstellen wird, dass die Bauarbeiten am BBT und der südlichen Zulaufstrecke im Einklang mit den Gemeinden und den Bewohnern entlang des Projektgebietes abgewickelt werden. Durch gezielte Maßnahmen konnten laut Ausserdorfer in der Vergangenheit Missstände behoben und somit auf die Forderungen der Bevölkerung eingegangen werden.

Alfreider: "Kommunikation mit Bürgern wichtig"

„Nur durch die Unterstützung von Seiten der lokalen Bevölkerung ist es möglich, ein solches Bauwerk erfolgreich umzusetzen“, betonte auch Daniel Alfreider. Die Kommunikation mit den Bürgern, sowie die unermüdliche Suche nach Lösungen, um Maßnahmen für die Minimierung der Belastung durch die Baustellen umzusetzen, zeichnet die Arbeit der Beobachtungsstelle aus und kann europaweit als gelungenes Beispiel des Einbezuges der Bevölkerung bei einem Großbauprojekt gesehen werden, so Alfreider.

Schwerverkehr soll auf die Schiene

Damit die gesamte Brenner-Route von Zuglärm und schlechter Luft befreit werden kann, bedürfe es den Einsatz aller gemeinsam. „Wir arbeiten tagtäglich an einer neuen umweltfreundlichen Mobilität der Zukunft für den Brennerkorridor: Der Schwerverkehr soll vor allem in Südtirol von der Straße auf die Schiene und - so weit im Rahmen des Möglichen - in den Untergrund verlagert werden. Das ist unsere Verkehrspolitik und Vision für Südtirol!“, betonte Parlamentarier Daniel Alfreider abschließend.

stol

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