Mittwoch, 08. Juli 2015

Brennercom fordert Information und Mitspracherecht

Der Plan zur Reorganisation der Informationstechnik (IT) soll Ende Juli 2015 von der Landesregierung verabschiedet werden. Die Brennercom fordert eine frühzeitige Mitsprache und Information.

Brennercom will in die Reorganisation der IT eingebunden werden.
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Brennercom will in die Reorganisation der IT eingebunden werden.

Am Dienstag wurde die Reorganisation der IT von Seiten des Landes vorgestellt. "Die Brennercom begrüßt ein koordiniertes Vorgehen und eine einheitliche Steuerung bei der öffentlichen IT", hieß es am Mittwoch in einem Schreiben. Allerdings wünsche das Unternehmen sich auch eine frühzeitige Einbindung bei den wesentlichen Entscheidungen.

Bereits heute stelle die Brennercom eine Reihe von Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung bereit. Vor allem im Bereich Datenübertragung und Datensicherung gebe es bereits eine enge Kooperation. 

Besonders wichtig erscheint der Brennercom die Präsenz im sogenannten IT-Governance Board. Dort sollen in Zukunft die wichtigsten Entscheidungen im Rahmen der Agenda 2020 getroffen werden.

"Als entschieden zu wenig wird erachtet, dass man sich je nach Arbeitsgruppe, lediglich ein- bis zweimal im Jahr trifft", so der Wortlaut. Nach Ansicht der Brennercom sollte der Privatwirtschaft in solchen Fragen wesentlich mehr Raum gegeben werden. Weiters werde bemängelt, dass weder die Brennercom, noch eines der Partnerunternehmen hierzu befragt, eingebunden oder informiert wurde", so die Brennercom. 

Dies geschehe nun schon zum wiederholten Male, da man auch in Sachen Breitbandausbau zu keinem Arbeitstisch geladen wurde, "obwohl man hier aufgrund der langjährigen Erfahrung sicherlich einen wertvollen Beitrag hätte leisten können."

Die Brennercom wünsche sich daher in Zukunft mehr Dialogbereitschaft von Seiten des Landes Südtirol.

stol