Donnerstag, 18. August 2016

Brexit: Handel mit Währungen geht weltweit stark zurück

Der weltweite Devisenhandel hat sich nach dem Brexit-Votum deutlich abgekühlt.

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Das tägliche Durchschnittsvolumen sank im Juli um knapp zehn Prozent auf 4,7 Bill. Dollar (4,2 Bill. Euro), wie Daten des Devisenabwicklers CLS am Donnerstag zeigten. Das war zwar immer noch etwas mehr als im Juli 2015.

Es lag aber klar unter dem Durchschnittsvolumen von Juni, als mit 5,2 Bill. Dollar täglich so viel Devisen gehandelt wurden wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Die Briten hatten am 23. Juni in einem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt. In den Wochen danach hatte der Handel mit Währungen wie Pfund Sterling, Dollar und Euro kräftig angezogen.

apa/dpa

stol