Zudem wird Kaser die Gebäudehülle in Glas und Metall verwirklichen. Das Dach des Museums hat die Form eines aufgerollten Teppichs. Entworfen wurde das „Carpet Museum“ vom Wiener Architekturbüro Hoffman Janz. „Für dieses Projekt mussten wir eine Reihe von besonders innovativen technischen Lösungen ausarbeiten. Die geschwungene Form war eine statische Herausforderung. Zudem galt es, das raue Meeresklima und den starken Wind bei der Planung zu berücksichtigen“, erklärt Rupert Kaser, Geschäftsführer des Unternehmens. Das aserbaidschanische Kulturministerium habe hohe Anforderungen an die Teilnehmer der öffentlichen Ausschreibung gestellt. „Alleine für die Erarbeitung der technischen Lösungen und die Verwirklichung des Modells haben wir Monate gebraucht. Dafür war die Freude umso größer, als uns die Vertreter des Kulturministeriums einstimmig aufgrund des Ergebnisses bei der Vorausschreibung die Arbeiten übergaben“, erklärt Francesco Giovine, kaufmännischer Leiter der Kaser GmbH. Die Eröffnung des Teppichmuseums ist für Mai 2012 geplant und soll somit rechtzeitig vor dem Eurovision Song Contest 2012 erfolgen, der in Baku stattfinden wird.