Die Entwicklung ist nicht neu, wird aber nun neu befeuert: Bereits in den vergangenen Monaten sind die Lebensmittepreise stark angestiegen – sei es durch die Corona-Pandemie, als auch durch den Ukraine-Konflikt. <BR /><BR />Nun, nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, hat sich die Lage abermals verschärft: Die Ukraine und Russland gelten als die „Kornkammer der Welt“. Aufgrund des Krieges kommt es daher nun zu einer Knappheit beim Getreide, was sich natürlich auf den Mehlpreis auswirkt.<BR /><BR /><embed id="dtext86-53267803_quote" /><BR /><BR /><BR />Auch in Südtirol? „Ja“ sagt Hannes Schwienbacher von der Südtiroler Bäckerinnung zu STOL. „Es ist zwar nicht so, dass bei uns das Getreide oder das Mehl knapp sind.“ Südtirol beziehe sein Getreide nämlich meist aus den benachbarten Regionen. „Aber die Knappheit auf dem Weltmarkt wirkt sich natürlich auf den Preis aus und das überall, also auch in Südtirol“, so Schwienbacher.<BR /><BR /><BR /><i>Was sagen Sie?</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="196138" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR /><BR />Was bedeutet dies konkret? „Mehl wird teurer und alles, was damit zusammenhängt.“ Da die Bäcker auf Dauern die höheren Kosten nicht auffangen könnte, werde man den Preis früher oder später an die Kunden weitergeben müssen, sagt Schwienbacher. Brot wird also teurer werden. Aber nicht nur Brot, auch Nudeln und alle anderen Lebensmittel im Zusammenhang mit Mehl. <BR /><BR />Der Krieg in der Ukraine habe aber nicht nur Auswirkungen auf den Mehlpreis, sondern auch auf die Energiekosten und die Transportkosten. Die Folge: Die Lebenshaltungskosten werden stark steigen. <BR />