Mittwoch, 31. Mai 2017

Brunecker Nordring: Landesregierung gibt grünes Licht

Die Landesregierung hat am Dienstag grünes Licht für den Bau der neuen Trasse des Nordrings Bruneck gegeben.

Die Landesregierung hat am Dienstag grünes Licht für den Bau der neuen Trasse des Nordrings Bruneck gegeben.
Badge Local
Die Landesregierung hat am Dienstag grünes Licht für den Bau der neuen Trasse des Nordrings Bruneck gegeben. - Foto: © LPA

Die Brunecker Handelszone entlasten, den Verkehr zum Krankenhaus, in Fahrrichtung Sand in Taufers und Brixen flüssiger gestalten und damit die Lebensqualität von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern erhöhen - dies soll der neue Brunecker Nordring ermöglichen, dessen Umsetzung immer konkreter wird. 

Am Dienstag legte die Landesregierung auf Vorschlag von Tiefbau-Landesrat Florian Mussner die technischen Eigenschaften des Vorhabens fest und gab damit grünes Licht für das Bauvorhaben.

„Verkehrsprojekte, die Ortskerne entlasten und dabei den Verkehrsfluss verbessern, sind für uns sehr wichtig. Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bruneck hat es ermöglicht, das Bauvorhaben gemeinsam zu planen und voranzutreiben“, sagte Mussner.

Neue Brücke und 2 Kreisverkehre

Die Trasse erstreckt sich über eine Länge von rund 1,5 Kilometern und sieht den Neubau einer Brücke über den Ahrnbach und zwei Kreisverkehre vor. 

In den vergangenen 2 Jahren wurde sehr viel Engagement in die Planung der neuen Trasse des Nordringes investiert. Vom Kreisverkehr in der Ahrntaler Straße verläuft der Nordring parallel zur Rienzfeldstraße.

Die neue Trasse verläuft über die Felder bis hin zur neuen Brücke über die Ahr und zum neuen Kreisverkehr in der Pfalzner-Straße. Mit der Vorgabe der technischen Eigenschaften für den neuen Straßenabschnitt durch die Landesregierung und die Eintragung in den Bauleitplan durch die Gemeindeverwaltung werden zwei Voraussetzungen für die Verwirklichung des Bauprojekts geschaffen.

Auf ihrer Grundlage kann das Projekt in das Landestiefbauprogramm aufgenommen werden.

Stegen und Bruneck vom Verkehr entlasten

„Die Verlegung des Nordringes hinter die Industriezone entlastet das Dorf Stegen sowie Teile von Bruneck deutlich vom Verkehr“, unterstrichen sowohl Landesrat Mussner als auch Bürgermeister Roland Griessmair.

Neben der Ausfahrt Bruneck Mitte, der Südausfahrt, dem Kreisverkehr Nordring, die derzeit im Bau sind, dem Mobilitätszentrum und der neuen Zufahrtsstraße über den Stegener Marktplatz, die geplant sind, sei der Nordring der nächste Meilenstein zur Umsetzung des

Die Gesamtkosten für den Bau des neuen Brunecker Nordrings belaufen sich auf 11,8 Millionen Euro. Zudem werden Lärmschutzmaßvorrichtungen entlang der Pfalzner Straße errichtet, die für die Anrainer zu einer wesentlichen Verbesserung der Wohnqualität führen sollen.

lpa/stol

stol