Montag, 16. März 2015

BTB zurück in der Gewinnzone

Die Aktionärsversammlung der Bank für Trient und Bozen (BTB) genehmigte am Montag die vom Verwaltungsrat der Bank vorgelegte Geschäftsbilanz 2014: Dabei konnte die BTB einen deutlichen Aufwärtsschwung verzeichnen.

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So ist das Betriebsergebnis mit 35,2 Millionen Euro um 17,5 Prozent gegenüber 2013 gestiegen und auch ein Reingewinn von 500.000 Euro konnte erwirtschaftet werden.

Die Zahlen: Die betrieblichen Nettoerträge beliefen sich Ende 2014 den Angaben zufolge auf 90,8 Millionen Euro  und legten gegenüber  2013 um sechs Prozent zu. Der Sparkurs zur Eindämmung der Kosten sei auch 2014 fortgesetzt worden, so die BTB. Das Betriebsergebnis lag bei 35,2 Millionen Euro  und konnte damit um  17,5  Prozent gesteigert werden.

Die Nettowertberichtigungen auf Forderungen betrugen im vergangenen Jahr 31,4 Millionen Euro. 

Das bedeute eine deutliche Abnahme (minus 41,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert von 53,8 Millionen Euro.

Ende 2014 betrug das Ergebnis vor Steuern 2,9 Millionen Euro, das Nettoergebnis lag nach Angaben der Bank bei 500.000 Euro. 2013 hatte die BTB noch einen Verlust von 18,3 Millionen Euro verzeichnet.

Gestiegen sind auch die indirekten Kundeneinlagen, die 3,2 Milliarden Euro erreichten. Dies bedeutet ein Plus von 9,8  Prozent  gegenüber dem Vorjahr, so  die BTB. Dies sei vor allem auf die deutliche Zunahme (26,5 Prozent)  bei den verwalteten Einlagen zurückzuführen.

Dagegen war die Kreditnachfrage 2014 rückläufig, wie die BTB berichtet. Das Volumen der Darlehen ging um 8,9 Prozent auf zwei Milliarden Euro zurück. Damit ist der Rückgang aber weniger massiv ausgefallen als im Jahr davor, wie die Bank betonte.

Ebenfalls im Rahmen der Aktionärsversammlung wurde Renzo Simonato in den Verwaltungsrat kooptiert. Er ersetzt damit Eliano Lodesani.

stol