Dienstag, 21. Juni 2016

BÜKV: Landesregierung stellt Weichen für neuen Vertrag

Die Landesregierung hat am Dienstag das Ergebnis der Verhandlungen mit den Gewerkschaften zum neuen bereichsübergreifenden Kollektivvertrag genehmigt.

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Am vergangenen Dienstag kam es zu einer Übereinkunft zwischen dem Land und den Gewerkschaften über den wirtschaftlichen Teil des neuen bereichsübergreifenden Kollektivvertrages.

Nun hat die Landesregierung das Ergebnis der Verhandlungen gutgeheißen.

80 Euro Gehaltserhöhung

 

Es sieht eine Gehaltserhöhung von durchschnittlich 40 Euro Brutto ab dem 1. Juli 2016 und von zusätzlich durchschnittlich 40 Euro Brutto (also insgesamt 80 Euro) ab dem 1. Mai 2017 vor.

"Wir sind einverstanden mit dem derzeitigen Vorschlag der Gewerkschaften über eine gleichmäßige Aufteilung der Gelder unter allen Bediensteten ohne Unterscheidung der Einstufungen und Funktionsebenen", erklärte Personallandesrätin Waltraud Deeg.

Wünschenswert wäre allerdings eine Aufteilung der Gelder, welche die unteren Funktionsebenen stärker berücksichtigen würde. Im weiteren Verlauf der Verhandlungen werden noch die genauen Details geklärt.

 

Ergänzender Gesundheitsfonds genehmigt

Dabei könnte ein anderer Aufteilungsschlüssel mit den Gewerkschaften vereinbart werden, der sich aber immer im Rahmen des für die Gehaltserhöhungen zur Verfügung stehenden Gesamtbetrages von 125 Millionen Euro im Dreijahreszeitraum 2016 bis 2018 bewegen muss.

Von der Landesregierung gutgeheißen wurde auch die Erhöhung des Arbeitgeberanteils für den Zusatzrentenfonds um 1 Prozent ab dem 1. Jänner 2017. Zudem wird für die öffentlich Bediensteten ab dem 1. Jänner 2018 ein ergänzender Gesundheitsfonds für gesundheitliche Leistungen, wie zum Beispiel Brillen oder Zahnspangen, eingerichtet.

Im Unterschied zur Provinz Trient wird dieser nicht durch eine Reduzierung des Fonds der Leistungsprämien finanziert, sondern zur Gänze über den Landeshaushalt gespeist.

Die neuen vertraglichen Bedingungen betreffen rund 40.000 Bedienstete in der Landesverwaltung, im Bildungsbereich, in der Sanität und in weiteren öffentlichen Körperschaften wie Gemeinden, Bezirksgemeinschaften und Altersheimen.

lpa

stol