Mittwoch, 14. September 2016

Busunternehmer kritisieren geplante Kontrollen

Nein zu einer Ministerialnote sagen Südtirols Mietwagenunternehmer. Diese sieht vor, dass zukünftig bei Schulausflügen das Lehrpersonal sowohl die Busse als auch die Fahrer kontrollieren muss.

Südtirols Busse sind stets auf dem neuesten Stand, betonen die heimischen Mietwagenunternehmer. (Archivbild)
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Südtirols Busse sind stets auf dem neuesten Stand, betonen die heimischen Mietwagenunternehmer. (Archivbild) - Foto: © LPA

„Diese Kontrollen werden bereits über andere Wege durchgeführt und sind insofern unnötig“, betont der Obmann der Mietwagenunternehmer im lvh Martin Plattner.

Südtirol ist die einzige Provinz in ganz Italien, in der gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Reisebusse nicht älter als 15 Jahre sein dürfen. „Bereits diese Tatsache belegt, dass unsere Busunternehmer über sehr moderne Fuhrparks verfügen und damit für Sicherheit und Qualität bürgen. Außerdem müssen die einzelnen Busse einmal jährlich einer Hauptuntersuchung unterzogen werden und dies in einer neuen, bestens ausgestatteten Landesprüfstelle, wo extra dafür ausgebildetes Personal arbeitet. Hier werden zu 99 Prozent ausschließlich Busse auf Herz und Nieren geprüft“, erklärt der Obmann der Mietwagenunternehmer im lvh Martin Plattner.

Kontrollen unnötig und amteurhaft

Insofern seien die Kontrollen durch das Lehrpersonal unnötig und amateurhaft, da diese nicht über die notwendigen fachlichen Kenntnisse verfügen.

„Außerdem müssten die Lehrer, sofern man das Gesetz rigoros anwenden würde, auch die Schülertransporte kontrollieren, mit denen die Schüler täglich zur Schule und wieder nach Hause gebracht werden. Ich glaube, weder Busfahrer noch Lehrpersonal wären über eine solche Entwicklung glücklich“, so Plattner.

stol

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