Montag, 07. März 2016

Campari will mehr und setzt auf Aperitif, Whiskey und Rum

Der Mailänder Spirituosenhersteller Campari hat zuletzt mit einem kräftigen Gewinnplus und einer Dividendenerhöhung überrascht. Campari-Chef Bob Kunze-Concewitz erklärt im „Standard“, dass er weitere Akquisitionen vorhabe. Womöglich noch heuer. Diese sollen das Kerngeschäft betreffen, dass heißt den Aperitif-, US-Whiskey oder Jamaica-Rum Bereich.

„Wir wollen ins Spitzenfeld der fünf weltweit führenden Spirituosen-Hersteller aufrücken“, sagte der Chef mit österreichischem Pass.

Derzeit rangieren die Mailänder auf der internationalen Liste auf Platz Nummer 6. Der Sprung in die Top-5-Liste scheint nur mehr eine Frage der Zeit, auch wenn der Campari-Chef meint: „Wichtig ist nicht so sehr, zur Nummer 4 oder 5 aufzusteigen, sondern unsere Expansionspolitik fortzusetzen.“

Campari will auch 2016 kräftig wachsen, nachdem der Umsatz im Vorjahr um 6 Prozent auf 1,66 Mrd. Euro zunahm.  „Österreich zählt – was den Pro-Kopf-Konsum betrifft, zu einem der wichtigsten Aperol-Spritz-Märkte. Und der Aperol-Konsum hat dort auch 2015 zugelegt“ freut sich der Campari-Chef.

dpa

stol