Die FHC China ist seit der ersten Ausgabe im Jahr 1994 die führende Fachmesse für Lebensmittel und Gastronomie in China. Die wichtigsten Ausstellungssektoren sind Nahrungsmittel, Getränke, Back- und Süßwaren, Dienstleistungen, Einzelhandel, Hotel- und Gastgewerbe, Gastronomie und Ladeneinrichtung. Mehr als 1100 Aussteller präsentieren den über 29.000 Messebesuchern die Neuheiten und Trends dieser Bereiche. Die Messe richtet sich an die chinesischen Käufer von importierten Qualitätsprodukten. Mit der Unterteilung der Pavillons nach Nationen und Sondersektoren für Wein, Spirituosen, Kaffee, Tee und Fleisch zeigt China großes Interesse an einer Internationalisierung beziehungsweise Europäisierung der eigenen Lebensmittelkultur.Drei Südtiroler Unternehmen in Shanghai Seit dem 1. Oktober müssen sich Unternehmen, die zu gewerblichen Zwecken Lebensmittel in die Volksrepublik China liefern, bei der chinesischen Behörde für Qualitätskontrolle, Inspektion und Quarantäne (AQSIQ) anmelden. Trotz dieses bürokratischen Aufwands, präsentieren sich in Shanghai drei Südtiroler Unternehmen. Die Schreyögg GmbH aus Partschins (Kaffee) und die Fuchs J. OHG aus Kastelbell (Getreideprodukte) waren zusammen im italienischen Pavillon präsent, während die Schenk Italia AG aus Auer (Wein) in der Weinhalle vorstellte. „Schon letztes Jahr haben wir die Möglichkeit genutzt, an einer Unternehmerreise der EOS nach China teilzunehmen. Seitdem haben wir in China vier Kunden und möchten auf der FHC unsere Beziehung zu diesen konsolidieren. Die Importgesetze, besonders bei Lebensmitteln, sind zwar sehr aufwendig, jedoch zahlt es sich aus, die bürokratische Arbeit zu bewältigen und sich Richtung Ostasien zu internationalisieren“, erklärt der Verkaufsleiter der Fuchs OHG, Stefan Prunner. Auf dem chinesischen Markt sind hingegen die Schreyögg GmbH und die Schenk Italia AG ganz neu. „Wir haben beschlossen den asiatischen Markt durch unsere Präsenz vor Ort kennenzulernen. China ist eine Volkswirtschaft mit einem riesigen Potential. Wir hoffen, daraus zu profitieren und dort Fuß zu fassen“, erläutert Roberta Deflorian, Verkaufsleiterin der Schenk Italia AG.„Durch die Europäisierung der chinesischen Bevölkerung ist die Nachfrage nach Kaffee in den letzten Jahren gestiegen, deshalb haben wir uns entschieden, unsere Produkte in China zu vermarkten. Das Ziel unserer Teilnahme an der Messe ist es, interessierte Händler zu finden, die unseren Kaffee importieren wollen“, begründet Stefano Alderighi, Exportmanager der Schreyögg GmbH, die Teilnahme in Shanghai.