Dienstag, 01. Oktober 2019

Confindustria: Wechsel an der Spitze

Wechsel an der Spitze der Vereinigung der Industrie der Region Trentino-Südtirol: Im Rahmen der gestrigen Sitzung bei der Confindustria in Trient erfolgte die Übergabe der Präsidentschaft von Stefan Pan, der sein Mandat als Vizepräsident der nationalen Confindustria mit der Zuständigkeit für die Regionen weiterführen wird, an Fausto Manzana, Präsident der Confindustria Trento.

Im Bild (von links): Federico Giudiceandrea, Fausto Manzana und Stefan Pan.
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Im Bild (von links): Federico Giudiceandrea, Fausto Manzana und Stefan Pan. - Foto: © Unternehmerverband

Der Wechsel der Präsidentschaft zwischen den Industriellenverbänden von Bozen und Trient ist statutarisch vorgesehen.

Das Treffen, an dem die Präsidien der beiden Verbände aus Südtirol – unter der Leitung von Unternehmerverbands-Präsident Federico Giudiceandrea – und dem Trentino teilgenommen haben, bot Gelegenheit, um auf die wirtschaftliche Lage der beiden Nachbarprovinzen einzugehen. BIP und Beschäftigung steigen weiter, bedenklich stimmen aber die Entwicklungen auf internationaler Ebene, insbesondere die Abschwächung der deutschen Wirtschaft, zumal 34 Prozent des Südtiroler und 17 Prozent des Trientner Exports nach Deutschland gehen.
Besprochen wurden zudem die anstehende Verabschiedung der Landeshaushalte und das regionale Kreditsystem.

Über die regionale Vereinigung werden sich die Unternehmer aus Bozen und Trient über die Entwicklungen auf lokaler Ebene austauschen, insbesondere im Hinblick auf die Steuerpolitik, mit den Entscheidungen im Bereich IRAP, GIS und dem regionalen IRPEF-Zuschlag.
Besprochen wurde auch die mögliche Abgabe der öffentlichen Anteile an der regionalen Investitionsbank Mediocredito Trentino-Südtirol. Die Unternehmer aus Bozen und Trient unterstrichen, dass es einen starken regionalen Kreditmarkt braucht, um die Entwicklung der heimischen Unternehmen zu finanzieren. Die Bank könnte ein wichtiger Player im heimischen Kreditwesen sein. Die regionale Industriellenvereinigung wird im Interesse der Mitgliedsbetriebe die Entwicklungen hinsichtlich der Absicht der beiden autonomen Provinzen einer Veräußerung ihrer Quoten und dem Interesse der regionalen Banken an einer Übernahme dieser Quoten genau verfolgen.

stol