Seit dem 9. Juni ist Bozen dank der direkten Verbindungen der Hochgeschwindigkeitszüge Frecce der italienischen Bahngesellschaft von Trenitalia und einer neuen direkten Intercity-Verbindung nach Lecce noch besser mit dem Rest Italiens verbunden sein. <h3> Verbindungen nach Rom, Mailand, Pescara, Florenz und Bologna</h3>Für den Sommer sind täglich 10 Frecciarossa-Verbindungen von und nach Rom geplant, sowie zusätzlich 2 Frecciarossa-Verbindungen von Mailand nach Bozen an Samstagen und Sonntagen. Zudem wird es an den Wochenenden 2 Verbindungen zwischen Bozen und Pescara zur Adriaküste geben.<BR /><BR />Im Juli und August kehren auch die FrecciaLink-Verbindungen in Richtung Bergorte zurück. Dazu gehören 2 Wochenendfahrten mit dem Bus von und nach St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein in Gröden, die in Bozen an die Frecciarossa-Züge von und nach Rom, Florenz und Bologna angebunden sind.<BR /><BR />Darüber hinaus wird es vom 7. Juni bis 15. September an jedem Wochenende eine direkte Nachtverbindung von Innichen nach Rom geben.<h3> Direkte Intercity-Verbindung Bozen-Lecce</h3>Ein absolutes Novum ist schließlich die Direktverbindung von Bozen nach Lecce in Apulien: Ab diesem Sommer wurde die ursprüngliche Intercity-Verbindung Lecce – Bologna erweitert und startet nun an den Wochenenden schon ab Bozen mit zusätzlichen Haltestellen in Auer, Mezzocorona, Trient, Rovereto und Verona Porta Nuova. <BR /><BR />Seit 9. Juni ist es jetzt also möglich jeden Samstag und Sonntag mit dem Intercity von Bozen direkt nach Lecce zu fahren; ab dem 14. Juni gibt es diese Direktverbindung immer freitags und samstags dann auch in umgekehrte Richtung, also von Lecce nach Auer oder Bozen.<h3> Zufriedener Landesrat</h3>Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betonte, wie wichtig es ist, das Bahnangebot zu erweitern: „Durch die Einführung neuer direkter Fernverbindungen und die Verstärkung bestehender Verbindungen kann man ohne Auto, auf nachhaltige Weise und mit maximalem Komfort zu reisen.“ <BR /><BR />Zufrieden zeigt sich der Landesrat darüber, dass die direkte Verbindung zwischen Bozen und Lecce dank der Zusammenarbeit mit Trenitalia nach zwölf Jahren Unterbrechung wieder aufgenommen werden konnte. Die neuen Angebote würden zu weniger Autoverkehr beitragen und dazu, Südtirol immer umweltfreundlicher zu machen. <BR /><BR />„Dank der Partnerschaft mit Trenitalia und deren sorgfältiger Planung konnte ein Angebot geschaffen werden, das den Bedürfnissen der Reisenden entspricht, nachhaltige Mobilität fördert und den Verkehr auf der Brennerautobahn A22 zu verringern hilft“, sagt Alfreider. Der Landesrat war übrigens vergangenen Sonntag, 9. Juni, mit an Bord, als der erste Intercity fahrplanmäßig um 10.42 Uhr von Bozen aus in Richtung Apulien startete.