Das erklärt Manuela Defant, Direktorin der Landesabteilung Wirtschaft.<BR /><BR />6532 Betriebe erhielten Unterstützung vom Land in Form von Verlustbeiträgen oder Fixkostenzuschüssen. Deutlich weniger, als man erwartet hatte. <BR /><BR />Zur Erinnerung: Die Landeshilfen, die für die Abfederung der wirtschaftlichen Folgen durch die Coronawelle ab Herbst auf den Weg gebracht wurden, teilen sich auf in Verlustbeiträge, also direkte Zahlungen an Betriebe, sowie Fixkostenzuschüsse. Für die erste Schiene der Verlustbeiträge wurden insgesamt 100 Millionen Euro freigeschaufelt, für die zweite hingegen 280 Millionen Euro.<BR /><BR /><b>Die Zahlen</b><BR /><BR />Bis zum 30. September hatten Betriebe die Möglichkeit über eine der beiden Schienen um finanzielle Unterstützung anzusuchen. „Gemacht haben dies insgesamt 16.532“, erklärt Manuela Defant, Direktorin der Landesabteilung Wirtschaft. „10.236 Anträge betrafen die Verlustbeiträge in Höhe von 3000 bis 10.000 Euro. Zudem sind 6296 Anträge um Fixkostenzuschüsse eingelangt.“ <BR /><BR />Der Gesamtbetrag beläuft sich laut Defant auf 297,68 Millionen Euro, wobei 51,2 Millionen Euro auf Verlustbeiträge entfallen und 246,45 Millionen Euro auf die Fixkostenzuschüsse. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="693479_image" /></div> <BR />Das heißt: Bei den Verlustbeiträgen wurde nur knapp die Hälfte der vom Land bereitgestellten Mittel tatsächlich verwendet, bei den Fixkostenzuschüssen waren es immerhin knapp 88 Prozent. Unterm Strich bleiben nun noch 82,32 Millionen Euro im Hilfstopf übrig. „Das, was sich schon im Sommer abgezeichnet hatte, hat sich nun bestätigt. Der Mittelbedarf vonseiten der Unternehmer war am Ende aufgrund der positiven Entwicklung in vielen Bereichen der Wirtschaft nicht so hoch wie ursprünglich angenommen“, so die Abteilungsdirektorin. <BR /><BR />Bei der Aufteilung der Mittel nach Sektoren gab es keine großen Überraschungen: „6.035 Anträge um Verlustbeiträge trafen vonseiten des Tourismus, also von Hotels, Bars und Restaurants ein, 2279 vom Handel, 3681 vom Bereich Dienstleistungen, 3220 vom Handwerk, 1145 von landwirtschaftlichen Betrieben.“ <BR /><BR /><b>Tourismusbranche ganz vorne</b><BR /><BR />Ganz vorne lag auch bei den Fixkostenzuschüssen die Tourismusbranche mit insgesamt ausbezahlten 181,3 Millionen Euro, dahinter folgen die Bereiche Handel und Dienstleistungen mit rund 77 Millionen Euro, vor dem Handwerk mit knapp 26 Millionen Euro. Jeweils an die 6 Millionen Euro flossen in die Industrie und die Landwirtschaft. <BR /><BR />Zur Erklärung: Die Fixkostenzuschüsse waren auf 100.000 Euro je Betrieb gedeckelt und wurden auf der Grundlage der Fixkosten und des Umsatzrückgangs bemessen. Bei einem 30-prozentigen Umsatzrückgang lag der Zuschuss bei bis zu 30 Prozent der zugelassenen Fixkosten, bei 50 Prozent Umsatzrückgang stieg der Betrag auf 50 Prozent an. <BR />