Montag, 20. September 2021

Coworking-Spaces auch für die Peripherie

Die Landesregierung hat den Beschlussantrag von der SVP-Landtagsabgeordneten Jasmin Ladurner, dass sogenannte Coworking-Spaces, sprich Gemeinschaftsarbeitsplätze, auch für die peripheren Orte Südtirols geschaffen werden sollen, genehmigt.

„Gerade die Pandemie hat uns gezeigt welche Bedeutung flexibles Arbeiten haben kann“, sagte die SVP-Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner. - Foto: © SVP

SVP-Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner zeigt sich sehr erfreut über den Beschluss der Landesregierung, die Schaffung von sogenannten Coworking-Spaces – also Gemeinschaftsarbeitsplätzen – auch in den peripheren Gebieten Südtirols systematisch anzugehen: „Gerade die Pandemie hat uns gezeigt welche Bedeutung flexibles Arbeiten haben kann. Diese Möglichkeiten auch auf dem Land anzubieten, bedeutet eine Steigerung der Lebensqualität vor Ort.“

Grundlage für den Beschluss der Landesregierung ist ein im vergangenen Jahr vom Landtag genehmigter Beschlussantrag von Jasmin Ladurner. Ladurner forderte in dem Antrag unter anderem die Erhebung vom Bedarf an solchen gemeinschaftlichen Arbeitsplätzen und auch von dafür geeigneten Gebäuden im bestehenden Leerstand. Nun wird die Landesverwaltung diese Daten erheben und auf deren Grundlage dann weitere Schritte setzen.

Ladurner ist von der Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens überzeugt: „Diese neuen Arbeitsformen bieten viele Vorteile in verschiedenen Bereichen, so etwa bei der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Ebenso werden Arbeitswege verkürzt oder fallen ganz weg und damit werden das Verkehrsaufkommen und die CO2-Emissionen verringert. Nicht zuletzt wird dadurch die Lebensqualität verbessert und die Attraktivität des Lebens auf dem Land gesteigert und somit auch der Landflucht entgegengewirkt.“

stol

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