In Barcelona sollen für die drei Partner jährlich etwa 120.000 Fahrzeuge vom Band laufen, in Cordoba fast 70.000. Wie viel Daimler in das Projekt investiert, ließ der Autobauer offen. Dank der Kooperation könnten die Investitionskosten in Cordoba gemeinsam getragen werden, sagte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn.Nissan kündigte in Buenos Aires eine eigene Investition in Argentinien von 600 Mio. Dollar (553,15 Mio. Euro) an. Rund 50 Prozent der Teile der Pick-ups sollen lokal produziert werden. Nissan werde in Cordoba Ende 2017 oder Anfang 2018 die Produktion aufnehmen, Renault wenige Monate später und Daimler „gegen Ende des Jahrzehnts“, erklärte am Dienstag Nissans Lateinamerika-Chef Jose Luis Valls. In Argentinien sollen mit der neuen Pick-up-Produktion 3.000 neue direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden.Daimler hatte kürzlich den Einstieg in das Segment angekündigt. Die Pick-ups der Mittelklasse will Daimler in Europa, Australien, Südafrika und Lateinamerika anbieten. In den klassischen Pick-up-Markt USA wagen sich die Schwaben zunächst nicht vor. Der unter der Marke Mercedes-Benz geplante Pick-up werde teilweise die Architektur des Nissan NP300 Frontier übernehmen. Daimler kooperiert seit 2010 mit Renault-Nissan.apa/dpa