Freitag, 17. März 2017

„Damit wird das Bausparen ausgehöhlt“

Das Südtiroler Bausparmodell mittels Zusatzrente ist erst eineinhalb Jahre alt, aber bereits ein Erfolgsmodell. Umso mehr missfällt dem Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB), dass Landesrat Christian Tommasini jetzt erneut Hand anlegen und zwei Bremsen einbauen will.

Auf dem Weg zum Eigenheim will Landesrat Christian Tommasini noch ein Wörtchen mitreden.
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Auf dem Weg zum Eigenheim will Landesrat Christian Tommasini noch ein Wörtchen mitreden. - Foto: © shutterstock

Das Bausparen gibt es in Südtirol seit 2015. Zugangsvoraussetzung ist eine Versicherungsposition in einem konventionierten Zusatzrentenfonds (Laborfonds, Raiffeisenfonds usw.), und der Inhaber muss dort mindestens 15.000 Euro angereift haben sowie mindestens 8 Jahre im Fonds eingetragen sein. In diesem Fall kann der Zusatzrentenversicherte mit einem Bauspardarlehen in der doppelten Höhe des angereiften Betrages im Zusatzrentenfonds zu einem Fixzinssatz von 1,5 Prozent rechnen – bei einer maximalen Laufzeit von 20 Jahren.

Nun beabsichtigt Wohnbaulandesrat Christian Tommasini 2 – für den ASGB substanzielle – Änderungen. „Damit wird die Attraktivität von Zusatzrentenfonds geschwächt und das Bausparen ausgehöhlt“, warnt ASGB-Vizevorsitzender Alex Piras.

lu/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol