Freitag, 16. Februar 2018

Danone: 2017 starke Nachfrage dank Babynahrung

Die anziehende Nachfrage nach Babynahrung in China lässt den französischen Lebensmittelkonzern Danone zuversichtlich in die Zukunft blicken. Nach einer Steigerung im vergangenen Jahr peilt Danone-Chef Emmanuel Faber für 2018 einen weiteren Gewinnzuwachs an, wie der Konzern heute, Freitag, in Paris mitteilte. Die Wende im Milchgeschäft kam 2017 dagegen nur langsam voran.

Die anziehende Nachfrage nach Babynahrung in China lässt den französischen Lebensmittelkonzern Danone zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Die anziehende Nachfrage nach Babynahrung in China lässt den französischen Lebensmittelkonzern Danone zuversichtlich in die Zukunft blicken. - Foto: © shutterstock

Die Franzosen, die neben Milchprodukten und Babynahrung unter anderem auch mit den Marken Volvic und Evian im Wassergeschäft tätig sind, steigerten ihre Verkaufserlöse 2017 gegenüber dem Jahr davor um 12,5 Prozent auf knapp 25 Milliarden Euro. Hierbei sind neben Zukäufen auch Währungseffekte eingerechnet. Auf vergleichbarer Basis betrug das Plus noch 2,5 Prozent.

Babynahrung und Wasser laufen gut 

Dabei lief vor allem das Geschäft mit Babynahrung rund, wo der Umsatz auf vergleichbarer Basis aufs Jahr gesehen um 9 Prozent ansprang. Vor allem in China blieb der Konzern auf der Überholspur mit einem Wachstum von mehr als 30 Prozent. Dort profitiert Danone besonders von einer wachsenden Mittelklasse und einer steigenden Geburtenrate. Aber auch in der Wassersparte machte der Konzern gute Geschäfte.

Im Milchgeschäft hingegen, wo Danone die Konkurrenz am meisten spürt, gingen die Erlöse noch leicht zurück. Danone-Chef Faber hatte 2016 den US-Sojamilch-Hersteller WhiteWave übernommen, um im Milchgeschäft wieder in die Startlöcher zu kommen. Die Übernahme hatte Danone im vergangenen Jahr Synergien von mehr als 50 Millionen Dollar (40 Millionen Euro) beschert – damit liege man über Plan, teilte das Unternehmen mit.

apa/dpa

stol