Mittwoch, 21. März 2018

Das bringt die Zeitumstellung wirklich

In der Nacht auf Sonntag ist es wieder soweit: Die Sommerzeit kommt. Aus 2 Uhr wird 3 Uhr. So regelmäßig wie die Uhren umgestellt werden, so regelmäßig stellt sich auch die Frage: Ist die Zeitumstellung noch zeitgemäß? Der „WIKU“ hat sich auf die Suche nach den Antworten gemacht.

Ist die Zeitumstellung überflüssig?
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Ist die Zeitumstellung überflüssig? - Foto: © shutterstock

Seit 1981 gibt es in allen mitteleuropäischen Staaten eine Sommerzeit, bereits seit 1966 wird in Italien 2 Mal im Jahr an der Uhr gedreht: einmal im Frühling, einmal im Herbst. Die Einführung der Sommerzeit hatte seinerzeit vor allem ein Ziel: Energie sparen, Geld sparen. Wenn es abends länger hell ist, schalten die Haushalte das Licht später ein.

Mittlerweile regt sich europaweit aber immer öfter Widerstand gegen die Prozedur.  Erst im Februar verlangte das EU-Parlament, die Kommission solle die Zeitumstellung gründlich überprüfen. Denn mehrere Studien würden die negative Folgen für die Gesundheit der Menschen belegen.

„Das Ganze ist energietechnisch überflüssig“

Auch der Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann betont in der neuesten Ausgabe des „WIKU“: „Das Ganze ist ein organisatorischer Aufwand, der nicht mehr gerechtfertigt ist.“

Und Strom gespart wird heute mit der Zeitumstellung auch nicht mehr wirklich viel. Konkret sind es ein Euro pro Jahr und Haushalt. „Tatsächlich ist die Umstellung rein energietechnisch  überflüssig“, sagt daher auch Diego Ganz vom Südtiroler Energieunternehmen Alperia.

Warum die Sommerzeit heute ihren finanziellen Zweck nicht mehr erfüllt und  wie Mensch und Tier am besten mit der Umstellung umgehen, lesen Sie im aktuellen „WIKU“.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe lesen Sie im WIKU, Beilage in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol