Der Wettbewerb, den der Zimmerei-Betrieb Holzmar aus St. Martin in Thurn ausgeschrieben hatte, wurde auf der Open Innovation-Plattform ausgetragen. Seit kurzem stehen die Siegerprojekte fest.Die fünfköpfige Jury hatte die schwierige Aufgabe aus den 171 eingegangenen Ideen die besten herauszusuchen.Drei innovative VorschlägeDas Siegerprojekt stammt aus der Feder von Carolina Corte aus Genua und heißt HouSeMART. „Im Rahmen der Idee wurde Design, Funktionalität, Transportfähigkeit und Marketing in besonderer Weise verbunden“, befand die Jury. Das Projekt habe vor allem aufgrund der facettenreichen Vorteile sowie des einfachen und ansprechenden Designs überzeugt. Das Konzept sei darüber hinaus gut in Richtung innovativer Energieversorgung ausgearbeitet und entspreche damit den Ansprüchen an ein Holzhaus der Zukunft.Der zweite Platz im Wettbewerb ging an das Projekt "domusLignea", der Mailänder Architekten Francesco Brusegan und Daniele Zerbi. Das Modell vereine mit Einfachheit und Komplexität zwei unterschiedliche Ansätze: Einfachheit und Komplexität. „Gerade das Design hat uns sehr überzeugt“, so die Juroren.Das funktionalste unter den drei Gewinner-Projekten ist das "Wood House Container Kit" des Trentiner Architekten Diego Larrain. Trotz der hohen Funktionalität und Modularität des Hauses bleibt das Design laut Jury nicht auf der Strecke, sondern ist unter anderem durch die Positionierung des Daches sehr gelungen. Die Jury: „Die Umsetzbarkeit ist absolut gegeben, das Design schön und die Funktionalität liegt hier auf der Hand“.Vierter Wettbewerb läuft - „Holz statt Plastik“Auf OIS läuft zurzeit der vierte Wettbewerb. Dabei sucht der Tischlereibetrieb der Gebrüder Lunger aus Karneid unter dem Leitsatz „Holz statt Plastik“ nach innovativen Gegenständen für Haushalt und Büro.