Wir haben bei Kurt Jakomet, Direktor des Bildungshaus Lichtenburg in Nals und bei Christian Tecini von der Landeskoordinationsstelle für Berufliche Weiterbildung nachgefragt, welche Fähigkeiten heute in der Arbeitswelt besonders gefragt sind und welche Rolle dabei die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft spielt.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-63114318_quote" /><BR /><h3> Anpassungsfähigkeit</h3>Kurt Jakomet, Direktor des Bildungshaus Lichtenburg in Nals weiß, wie wertvoll Fortbildung und Bildung im Allgemeinen sind. Einer der wichtigsten Aspekte, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten, sei laut ihm Anpassungsfähigkeit: „Besonders in einer so schnelllebigen Welt, wie wir sie heute haben, ist es wichtig, sich schnell an neue Situationen und Technologien anpassen zu können.“ Was heute aktuell sei, könne morgen schon wieder überholt sein, unterstreicht Jakomet.<h3> Technologische Kompetenzen</h3> Auch Fortbildungen in Sachen Technologie seien heutzutage besonders wichtig: Das Aufkommen von Künstlicher Intelligenz eröffne uns auch am Arbeitsplatz neue Möglichkeiten und erleichtere den Berufsalltag. Sofern man weiß, wie diese richtig zu handhaben ist, erklärt der Direktor des Bildungshauses.<BR /><BR />Trotzdem bleibe es nach wie vor wichtig, stets den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen, auch in Sachen Bildung. „Denn ohne Mensch dahinter, kann auch die beste KI keine Befehle ausführen“, sagt Jakomet.<h3> Kommunikation und Teamfähigkeit</h3> Kommunikation, schriftlich als auch mündlich, sei laut dem Direktor des Bildungshauses ein weiteres wichtiges Werkzeug, um sich auf dem heutigen Arbeitsmarkt auch dauerhaft behaupten zu können: „Richtige Kommunikation erleichtert die Arbeit und spart gleichzeitig man Zeit“. Gute Kommunikationsfähigkeit wirke sich auch direkt positive auf die nächste Eigenschaft aus, die auf dem Arbeitsmarkt aktuellen besonders gefragt sei.<h3> Teamfähigkeit und Selbstmanagement</h3>„Besonders in Zeiten von flachen Hierarchien ist es wichtig, teamfähig zu sein“, um so effizient wie möglich zu arbeiten und die Arbeit optimal aufteilen zu können. <b>Empathie und soziale Intelligenz</b> seien die hierbei die Zauberworte, um optimal im Team interagieren zu können. Aber auch Selbstmanagement werde in einer schnelllebigen Welt, in der die Zeit oft begrenzt ist, immer wichtiger, weiß Jakomet.<BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-63110586_quote" /><BR /><BR /><BR />Zu guter letzt, gelte es, um sich so gut wie möglich fortbilden zu können, laut Jakomet vor allem lernfreudig zu sein. „Ich genieße es, zu lernen und mit andern im Austausch zu sein. Man kann von fast überall und jedem etwas mitnehme.“ Heutzutage gebe es so viele Möglichkeiten, die man nutzen kann, um sich fortzubilden. Egal ob durch Fortbildungen im Betrieb, Bildungshäuser oder ganz bequem von zu Hause aus mit einem Buch. „Es gibt immer etwas zu lernen. Ausgelernt hat man nie“, erzählt der Direktor des Bildungshaus abschließend.<h3> Der Lernprozess im Wandel</h3>Auch Christian Tecini von der Koordinationsstelle für Berufliche Weiterentwicklung weiß von der Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft und dessen Auswirkungen auf die Arbeitswelt. „Wir leben in einer Zeit großer Veränderung und diese Prozesse beeinflussen auch unseren Arbeitsmarkt“, erklärt Tecini. Auch das Lernen werde sich wie Wirtschaft und die Gesellschaft neu organisieren.<BR /><BR />„Gerade erleben wir einen starken Strukturwandel. Dieser war zwar schon immer da, aber durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg wurde dieser Wandel noch einmal beschleunigt“, sagt er. Aber auch die sogenannten 3 „D“s hätte Einfluss auf die Umstrukturierung von Gesellschaft, Wirtschaft und den Lernprozessen, sagt Tecini.<BR /><BR /><embed id="dtext86-63110580_listbox" /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR />