Der größte Teil der Fördermittel geht an die Regionen und Gebietskörperschaften, die für das Jahr 2022 500 Millionen in Form einer Wiederauflage des 2020 geschaffenen Covid-Fonds erhalten sollen. Die Details.<BR /><BR />200 Millionen Euro sind für den Einzelhandel bestimmt, 200 weitere Millionen für den öffentlichen Nahverkehr, 230 Millionen für einen Tourismusfonds und 128 Millionen für Steuergutschriften für Reisebüros und Reiseveranstalter. Für Buchhandlungen, Kinos und Theater gibt es 110 Millionen, 20 Millionen gehen an Diskotheken und 40 Millionen stehen für den Bereich Sport zur Verfügung. Der größte Teil der Fördermittel geht an die Regionen und Gebietskörperschaften, die für das Jahr 2022 500 Millionen in Form einer Wiederauflage des 2020 geschaffenen Covid-Fonds erhalten sollen.<BR /><BR /><b><BR />Das Hilfspaket: Was ist neu?</b><BR /><BR />Noch ist nicht alles im Detail festgelegt: Wie die Zeitung „Il Sole 24 Ore“ am Donnerstag berichtet, laufen die technischen Sitzungen zur Vorbereitung der noch für heute im Ministerrat erwarteten Maßnahme. Der Umfang der Beihilfen dürfte dieses Mal jedenfalls begrenzter ausfallen als in den bisherigen „Sostegni“-Dekreten.<BR /><BR />Das neue Dekret wird nur den Kategorien helfen, die am unmittelbarsten von den Einschränkungen der vergangenen Wochen betroffen sind: Seit Dezember hatte die Omikron-Welle Italien mit unerwarteter Geschwindigkeit getroffen. Zwar sind die derzeit geltenden Einschränkungen nicht mit den Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 vergleichbar, aber allein die enorme Zahl an Ansteckungen, Isolierungen und Quarantänen hat deutliche Spuren hinterlassen – in allen Bereichen. <BR /><BR />Die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften sollen vor allem durch 2 Maßnahmen unterstützt werden: Erstens soll der so genannte Covid-Fonds neu aufgelegt werden. Er soll helfen, die immer höheren Energiekosten in Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern und Stadien zu decken; weitere 200 Millionen Euro sind für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen, der wegen der sinkenden Nutzerzahlen in enorme wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist.<BR /><BR />Für den Tourismussektor sind 2 Arten von Beihilfen vorgesehen: eine Steuergutschrift und ein Branchenfonds, aus dem die Direktbeihilfen für die Betriebe gespeist werden.<BR /><BR />Für Geschäfte und Einzelhandel bleibt weniger übrig: 160 Millionen Euro an Zuweisung für Catering-Dienstleister und die Hochzeitsbranche, Mode, Textilien und Themenparks. 20 Millionen Euro sind für Diskotheken und Tanzlokale reserviert, die ab Anfang Februar wieder geöffnet werden sollen. <BR /><BR /><b>Wann und wie die Hilfen ankommen</b><BR /><BR />Um die Verfahren zu straffen und Engpässe zu vermeiden, sollte laut dem Wirtschaftsverband Confindustria eine Reihe von Fonds eingesetzt werden, die unter den Ministerien aufgeteilt werden: „Keiner der im Haushaltsgesetz vorgesehenen Fonds ist tatsächlich bereits funktionsfähig.“