„Falstaff“ bringt man hierzulande hauptsächlich mit Wein in Verbindung. Der Verlag bringt seit einigen Jahren jedoch auch einen Hotelführer auf den Markt, in dem die Top-Adressen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol aufgeführt sind. Mit dem „Falstaff Hotel Guide Südtirol“ gibt es heuer auch eine eigene Ausgabe nur für heimische Hotels. Wobei das Bewertungssystem jenen bei Weinen entspricht – mit einer Skala bis 100 Punkten.<BR /><BR />„Seit Langem ist Südtirol ein absoluter Vorreiter in Sachen Architektur, Nachhaltigkeit, Küche und vor allem Hotellerie. Auf einer Fläche von nur 7400 Quadratkilometern wurden dieses Jahr sage und schreibe 192 herausragende Hotels zur Crème de la Crème gekürt, die ein Zeugnis für Südtirols Brillanz sind“, teilt „Falstaff“ mit. An der Spitzenposition befinden sich mit dem „Forestis“ in Brixen, dem „San Luis Retreat Hotel & Lodges“ in Hafling und der „Adler Lodge Ritten“ gleich 3 Betriebe mit der Höchstnote von 100 Punkten. Die Top 5 vervollständigen die „Quellenhof See Lodge“ in St. Martin/Passeier und das „Hotel Castel“ (je 99 Punkte). <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1049607_image" /></div> <BR /><BR />Dahinter folgen das „Alpin Panorama Hotel Hubertus“ in Olang, das „Miramonti Boutique Hotel“ in Hafling, „Gardena Grödnerhof“ in St. Ulrich, „Como Alpina Dolomites“ auf der Seiser Alm und „Hotel Chalet Mirabell“ in Hafling (je 98 Punkte).<h3> Was wurde bewertet?</h3> Bewertet wurden die Hotels nach den Kriterien Ambiente (10 Punkte), Zimmer (20 Punkte), Wellness (15 Punkte), Service (15 Punkte), Kulinarik (20 Punkte) und Lage (20 Punkte). Daraus ergibt sich eine Sternebewertung von 3 bis 6 Sternen (60 bis 74 Punkte = 3 Sterne/gut, 75 bis 84 = 4 Sterne/Sehr Gut, 85 bis 94 Sterne = 5 Sterne/Hervorragend, 95 bis 100 Punkte = 6 Sterne/Exzellent).<h3> Die Sonderauszeichnungen</h3>Neben fast 200 Hotelbewertungen in Südtirol, wurden 2024 auch 9 Sonderauszeichnungen verliehen. Als nachhaltiges Refugium sticht laut „Falstaff“ das neue Eco-Aparthotel „OLM Nature Escape“ besonders hervor. Für sein Lebenswerk wurde Erich Falkensteiner geehrt, der mit seinen gleichnamigen Hotels und Residences internationale Standards in Bezug auf Komfort, Genuss und Erlebnisurlaub gesetzt hat. Über den Titel „Hotelier des Jahres“ darf sich Kurt Winkler freuen, dessen vier „Winklerhotels“ in den Dolomiten „in eine Welt der Erholung entführen“, wie „Falstaff“ schreibt. Die „Beste Neueröffnung“ war nach Ansicht der Tester jene des „Avidea“ in Algund. In der Kategorie „Ski“ setzte sich sich das Hotel „Alpenroyal“ (Wolkenstein) durch, „Spa“ gewann „Sensoria Dolomites“ auf der Seiser Alm, „Familiy“ das „Sonnwies Dolomites“ in Lüsen, „Gourmet“ ging an das Meraner „Castel Fragsburg“, während das „Lum d’Or“ zum besten Betrieb in der Kategorie „Chalets“ gekürt wurde. <h3> „Feinheiten machen den Unterschied aus“</h3>„Der Hotel Guide ist eine einzigartige Inspirationsquelle für alle Genießerinnen und Genießer, die nach außergewöhnlichen Reiseerlebnissen suchen. Detaillierte Bewertungen und Beschreibungen machen ihn zum Must-have für qualitätsbewusste Reisende.“, so Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam. „Jedes Jahr wird die Hotellerie des Landes vielfältiger und innovativer. Bei der Auswahl und Bewertung wurde jedes noch so kleine Detail berücksichtigt – immerhin sind es diese besonderen Feinheiten, die ein gutes Haus von einem großartigen unterscheiden.“, ergänzt „Falstaff Travel“-Herausgeberin Nadine Tschiderer.