Samstag, 15. Januar 2022

Das sind die „Manager des Jahres 2021“

Die „Dolomiten“ haben Marianne Siller, Dr. Marc Kaufmann und Ivo Bonamico stellvertretend für Pfleger, Ärzte und Rettungskräfte mit dem Titel „Manager des Jahres“ ausgezeichnet.

Die „Manager des Jahres“ (v.l.): Ivo Bonamico, Marianne Siller und Dr. Marc Kaufmann.
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Die „Manager des Jahres“ (v.l.): Ivo Bonamico, Marianne Siller und Dr. Marc Kaufmann. - Foto: © Rosario Multari/Dolomiten Repro
Wenn „Manager des Jahres“ gekürt werden, dann sind es meist erfolgreiche Unternehmer, weitsichtige Konzernlenker und innovative Wirtschaftsstrategen, die auf die Bühne geholt werden. So war es stets auch beim Tagblatt „Dolomiten“, das seit 2004 immer zum Jahresende den herausragendsten Südtiroler Manager kürt.

Die vergangenen beiden Jahre waren aber aus vielerlei Hinsicht besondere Jahre: Weil 2020, im ersten Jahr der Pandemie, niemandem zum Feiern zumute war, wurde die Auszeichnung „Manager des Jahres“ nicht vergeben. Zum Jahresende 2021 hingegen machte sich die Jury, bestehend aus Mitgliedern der Redaktion „Dolomiten“, wieder auf die Suche nach herausragenden Leistungen – und wurde schnell fündig.

Nach 2 Jahren Corona-Pandemie sollten es nicht unbedingt Wirtschaftsbosse sein, die ins Rampenlicht gerückt werden, sondern Menschen, die seit 2 Jahren an der Corona-Front stehen und dort rund um die Uhr außerordentliche Leistungen erbringen – für uns alle: Die Auszeichnung „Manager des Jahres“ geht 2021 an die Ärzte und Pfleger im Südtiroler Sanitätsbetrieb, in den Seniorenheimen und Sprengeln, sowie an das Weiße Kreuz, dessen festangestellte und freiwilllige Mitarbeiter immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden.

Stellvertretend für Hunderte oder vielmehr Tausende, die sich den Einsatz für ihre Mitmenschen auf die Fahnen geschrieben haben und dies tagtäglich aller Widrigkeiten zum Trotz leben, wird „Dolomiten“-Chefredakteur Toni Ebner die gläserne „Manager des Jahres“-Trophäe an Marianne Siller, Pflegedirektorin im Sanitätsbetrieb, überreichen, weiters an Dr. Marc Kaufmann, den medizinischen Einsatzleiter des Sanitätsbetriebes, und an Ivo Bonamico, Direktor des Weißen Kreuzes.

In den Videos hören Sie, was die 3 „Manager des Jahres“ zu ihrer Auszeichnung sagen:

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Ein Zeichen des Dankes

„Die Auszeichnung ist ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für herausragende Leistungen, die in 2 Jahren Pandemie – und bereits zuvor – in unseren Krankenhäusern, Altersheimen, Sozialsprengeln, in der Notversorgung und immer dort, wo Hilfe gebraucht wird, erbracht werden“, sagt Chefredakteur Toni Ebner. Während von den allermeisten von uns nur erwartet wurde und wird, dass wir uns an die einfachsten Hygieneregeln halten, gehen Ärzte, Pfleger und Rettungssanitäter hinaus, um anderen zu helfen – anfangs mit unzureichender Schutzausrüstung einem unbekannten Virus gegenüber, immer aber mit dem Ziel, Menschen, die um ihr Leben kämpften, zu helfen, die Grundversorgung von uns allen aufrecht zu erhalten und „das Boot über Wasser zu halten“, wie Dr. Marc Kaufmann sagt.

Dabei wurde aus dem anfänglichen Sprint ein Marathon, sagt Ivo Bonamico. Ein Langstreckenlauf, der weit über die Belastungsgrenzen hinausging und noch immer geht. Wurden Ärzte und Pfleger anfangs noch beklatscht, werden sie mittlerweile – im Zuge der Impfdebatte – auch beschimpft, wie Marianne Siller im Interview sagt. Umso verdienter erscheint dem Tagblatt diese Auszeichnung.

stol/d