Der Blick in die 9 renommiertesten Weinführer Italiens – „Gambero Rosso“, „Slow Wine“, „Vitae“, „I Vini di Veronelli“, „Vinibuoni d’Italia“, „Bibenda“, „Doctor Wine“, „Sparkle“ und „The Wine Hunter“ – hat nicht nur Tradition. „Er ist auch eine wichtige Standortbestimmung und zeigt uns, wie sich das Qualitätsniveau unserer Weine über die Jahre und im italienweiten Vergleich entwickelt“, erklärt der Präsident des Konsortiums Südtirol Wein, Andreas Kofler.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="842948_image" /></div> <BR /><BR />297-mal haben die italienischen Weinführer in ihren Ausgaben für 2023 Bestnoten an 190 Südtiroler Weine von 82 Produzenten vergeben. So gab’s 23-mal „Tre Bicchieri“ von „Gambero Rosso“, 36-mal die Auszeichnung „Top Wine“ von „Slow Wine“ und 35-mal „Quattro Viti“ von „Vitae“. „Veronelli“ hat 24-mal „Tre Stelle Oro“ für Südtiroler Weine vergeben, „Vinibuoni“ 33-mal die Auszeichnung „Le Corone“ bzw. „Le Golden Star“, „Bibenda“ 36-mal „Cinque Grappoli“. 44 Südtiroler Weine wurden von „Doctor Wine“ in die höchste Kategorie „I Faccini 95+“ gereiht, von „Sparkle“ gab’s 5 Mal „Cinque Sfere“, während „The Wine Hunter“ 61 Weine aus Südtirol mit einem „Golden Award“ oder einem „Platinum Award“ ausgezeichnet hat.<h3> Die Spitzenreiter </h3>Einen besonderen Platz unter den besten Südtiroler Weinen nimmt der Südtirol Blauburgunder Riserva Trattmann 2019 der Kellerei Girlan ein. Er ist der einzige Südtiroler Wein, der von 6 der 9 Führer mit der Bestnote ausgezeichnet wurde. <BR /><BR />Auf 5 Bestnoten kommen 4 Weine: der Südtirol Lagrein Riserva Vigna Klosteranger 2017 der Klosterkellerei Muri-Gries, der Südtirol Gewürztraminer Auratus 2021 des Weinguts Ritterhof, der Südtirol Weiß Appius 2017 der Kellerei St. Michael-Eppan sowie der Südtirol Gewürztraminer Spätlese Epokale 2015 der Kellerei Tramin. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="842951_image" /></div> <BR /><BR />Gleich 11 Südtiroler Weine bringen es auf Bestnoten in 4 Weinführern, wobei die Weißweine mit 6 Vertretern die Oberhand in dieser Kategorie haben. Die Roten sind mit 3 Weinen vertreten und auch 2 Südtiroler Sekte konnten je 4 Bestnoten einfahren.<h3> Weißweinland mit Top-Blauburgundern</h3>Auch wenn der meistprämierte Wein in diesem Jahr ein Blauburgunder ist, stellen die Weißweine doch die meisten Vertreter unter den Bestnoten-Weinen. So sind von 190 Weinen, die mit mindestens einer Bestnote bewertet wurden, nicht weniger als 97 Weißweine. Die Roten sind mit 76 Weinen in der Liste vertreten, dazu kommen 9 Sekte und 8 Süßweine. <BR /><BR />Bei den meistprämierten Rebsorten haben dagegen 2 rote die Nase vorn. So haben je 22 Blauburgunder und Vernatsch mindestens eine Bestnote abgeräumt. Die meistprämierten Sorten unter den Weißweinen sind dagegen Sauvignon (17 Weine mit mindestens einer Bestnote), Gewürztraminer und Weißburgunder (je 14). Auch Lagrein, Riesling, Chardonnay und Cuvée Weiß schaffen es auf mehr als 10 Weine, die in den Weinführern mindestens einmal mit einer Bestnote ausgezeichnet wurden.<h3> Terlan und Tramin erfolgreichste Kellereien</h3>Jahr für Jahr aufschlussreich ist auch der Blick auf die Produzenten und die Frage, welche Produzenten die meisten Bestnoten bzw. die meisten Weine mit ebensolchen Noten auf sich vereinen können.<BR /><BR /> Was die Anzahl der Bestnoten betrifft, steht – wie im Vorjahr – die Kellerei Terlan mit 19 an der Spitze. In dieser Rangliste folgen die Kellerei Tramin mit 17 Bestnoten, die Kellerei Girlan mit 14, die Kellerei St. Michael Eppan mit 13 sowie das Weingut Tiefenbrunner/Schlosskellerei Turmhof, das Weingut Manincor, die Kellerei Nals Margreid und die Kellerei Kurtatsch mit je 10.<BR /><BR />Ihre 19 Bestnoten hat die Kellerei Terlan mit 6 Weinen eingefahren. Auf noch mehr, nämlich je 7 Weine mit mindestens einer Bestnote kommen die Kellerei Tramin und die Kellerei St. Michael Eppan. Auf je 6 Weine mit Bestnoten können neben der Kellerei Terlan auch die Kellerei Girlan, die Kellerei Nals Margreid, das Weingut Elena Walch, die Kellerei Schreckbichl, das Weingut Tiefenbrunner/Schlosskellerei Turmhof sowie die Kellerei Meran verweisen. <h3> Und Sonderpreise gehen an …</h3>Neben den klassischen Weinbewertungen verleihen die italienischen Weinführer jedes Jahr auch eine Reihe von Sonderpreisen. Gloria Mayr vom Nusserhof etwa wurde von „Slow Wine“ 2023 als Jungwinzerin des Jahres ausgezeichnet. <BR /><BR />Der Weinführer „Vitae“, für den die italienische Sommeliervereinigung AIS verantwortlich ist, hat dem Weingut Tiefenbrunner/Schlosskellerei Turmhof einen von 22 Tastevin-Preise verliehen, und zwar für den Südtirol Sauvignon Riserva Rachtl 2019. Der Tastevin-Preis wird Weinen und Winzern zuerkannt, die als Vorzeigemodelle einer ganzen Weinregion gelten.<BR /><BR />Vom selben Weinführer wurden zudem die hundert besten Weine Italiens gekürt, unter die es 2023 2 Südtiroler geschafft haben: der Südtirol Terlaner I Primo Grande Cuvée 2019 der Kellerei Terlan sowie der Südtirol Weiß Appius 2017 der Kellerei St. Michael Eppan.<BR /><BR />Bei „Veronelli“ sogar unter die „Top Five“ geschafft hat es dagegen der Weißwein Le Petit 2018 des Weinguts Manincor, während der Manna 2020 vom Weingut Franz Haas für Bibenda 2023 zu den 10 besten italienischen Weinen zählt. 2 weitere Sonderpreise für Südtirol gab’s schließlich auch von „Doctor Wine“. Für diesen Weinführer weist der Südtirol Kalterersee classico superiore 2021 der Kellerei Kaltern das beste Preis-Qualitäts-Verhältnis auf. Und die Kellerei Bozen hat „Doctor Wine“ zur Genossenschaft des Jahres gekürt.<BR /><BR />