Samstag, 28. September 2019

Das Twenty bleibt vorerst geöffnet

Der Dringlichkeitsantrag zur Aussetzung des Bozner Verwaltungsgerichts-Urteils wurde vom Staatsrat in Rom angenommen.

Das Einkaufszentrum Twenty bleibt vorerst geöffnet.
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Das Einkaufszentrum Twenty bleibt vorerst geöffnet. - Foto: © D

Schneller als erwartet liegt die Entscheidung des Staatsrates in Rom im Fall Twenty vor. „Der Dringlichkeitsantrag auf Aussetzung des Urteils des Verwaltungsgerichtes Bozen wurde angenommen. Das Einkaufszentrum bleibt offen“, teilte Podini-Anwalt Dieter Schramm am Freitag mit.

Hunderte von Angestellten in über 60 Geschäften im Einkaufszentrum Twenty saßen seit Juli auf Nadeln. In diesem Monat hatte das Verwaltungsgericht Bozen nämlich befunden, dass die Ausschreibung für das Landeseinkaufszentrum im Jahr 2013 nicht korrekt abgewickelt worden war. Auch die anschließende Erweiterung wurde in Frage gestellt. Im Klartext: Für einen Großteil der Geschäfte im Shopping-Tempel hätte dies das Aus bedeutet.

Gleich nach dem Bekanntwerden des Urteils hatte Podini-Anwalt Dieter Schramm angekündigt, vor dem Staatsrat in Rom einen Dringlichkeitsantrag zur Aussetzung der Bozner Entscheidung einzureichen; was dann auch geschah.

Am Donnerstagvormittag behandelten die Richter in Rom den Rekurs und gaben diesem statt. „Unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der zahlreichen im Einkaufszentrum angesiedelten Geschäfte“, wurde der Antrag angenommen. „Das Twenty bleibt somit offen“, teilte Schramm am Freitag mit.

Damit ist der Fall aber noch nicht vom Tisch, denn: Am 19. November 2020 geht die eigentliche Verhandlung in Rom über die Bühne.

stol

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