<BR />Die Gründung des damaligen Industriellenverbandes geht auf den 12. November 1945 zurück – eine Zeit, in der Südtirol noch schwer von den Folgen des Krieges geprägt und wirtschaftlich geschwächt war. Acht Jahrzehnte später zählt das Land zu den 20 wohlhabendsten Regionen Europas.<BR /><BR />Entscheidend für diese positive Entwicklung war auch der starke Unternehmergeist, wie UVS-Präsident Alexander Rieper beim Festabend am Sitz der Progress Group in Brixen unterstrich. „Mut, Durchhaltevermögen, Zuversicht, Weitblick, Anpassungsfähigkeit und Innovationsgeist. All diese Eigenschaften waren in unserem Verband deshalb zu finden, da unsere Unternehmen selbst genau diese Werte leben.“<h3> „Südtirol steht vor vielen Herausforderungen“</h3>Trotz der derzeit guten wirtschaftlichen Lage stehe man jedoch vor vielen Umbrüchen und Unsicherheiten. „Die Herausforderungen liegen auf der Hand: der demografische Wandel und der damit verbundene Arbeitskräftemangel, die Knappheit von leistbarem Wohnen, die Dekarbonisierung, die Digitalisierung und die De-Bürokratisierung. Hierfür werden wir – vereint – Lösungen finden müssen. Dazu braucht es verschiedenste Maßnahmen auf allen Ebenen. Unsere Unternehmen sind bereit, weiterhin ihren unerlässlichen Beitrag zu leisten“, erklärte Rieper.<h3> Industrie schafft ein Viertel des BIP</h3>Südtirols Industrie sei eine wesentliche wirtschaftliche Kraft. Der verarbeitende Sektor schaffe „25 Prozent des BIP, mehr als 75 Prozent der Investitionen in Innovation, 85 Prozent des Exports und garantiert durch hochqualitative Arbeitsplätze Perspektiven für die Jugend.“<BR /><BR />Anlässlich des Jubiläums wurde auch der Film „Südtirol 2040 – Auf dem Weg in die Zukunft“ erstmals vorgestellt, den der UVS eigens zu diesem Anlass produzieren ließ.