Das Konzernergebnis nach Steuern im Kerngeschäft verbesserte sich um über 900 Mio. Euro auf plus 147 Mio. Euro, wie das Staatsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um rund 650 Mio. Euro auf plus 415 Mio. Euro.<BR /><BR />„Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt unser Eisenbahngeschäft unterm Strich wieder schwarze Zahlen“, kommentierte Palla das Ergebnis. „Auch wenn bei der Sanierung der Schiene nichts schnell geht, liefern wir jetzt Schritt für Schritt, was wir versprochen haben.“<h3> Rekordinvestitionen ins Schienennetz</h3>Parallel zum Sparkurs treibt der Konzern die Modernisierung voran und investiert Rekordsummen in das veraltete Schienennetz. Die hohen Infrastrukturausgaben schlagen sich jedoch in der Bilanz nieder: Die Netto-Finanzschulden stiegen bis Ende Juni um knapp eine Milliarde Euro auf insgesamt 21,6 Milliarden Euro.<BR /><BR />Rund 960 Millionen Reisende fuhren im ersten Halbjahr mit den Zügen der DB und damit 17 Millionen mehr als im Vorjahr. Seit April haben die Ticketverkäufe im Fernverkehr zugelegt. Mit besonderen Angeboten für Familien, junge Menschen und Kurzentschlossene kurbelt das Management seit Mai die Nachfrage an.