Zunächst ist das Angebot für 18 Smartphone-Modelle von Samsung und Sony verfügbar, die den NFC-Nahfunk unterstützen. Damit hätten mehr als zwei Millionen Telekom-Kunden in Deutschland die Voraussetzung dafür, betonte Innovations-Chef Thomas Kiessling am Dienstag.Unter den Geräten sind Modelle von Samsungs Galaxy-Familien S3 und S4 sowie das aktuelle Flaggschiff Galaxy S5 und Sonys Xperia-Reihe. Für Nutzer anderer Smartphones gibt es zunächst NFC-Sticker, die auf die Geräte geklebt werden können. Unter anderem Apple weigert sich bisher, einen NFC-Chip in seine iPhones einzubauen.Zum Telekom-System gehört auch eine spezielle SIM-Karte, die als sicherer Datensafe dient. In dem digitalen Portemonnaie sollen in Zukunft auch zum Beispiel Konzert-Tickets, Bonuspunkte-Karten oder Mitgliedsausweise gespeichert werden können.Die Bezahl-Dienstleister sind uneins über die Rolle von NFC. Der Kreditkarten-Riese Mastercard setzt konsequent auf die Technologie „Near Field Communication“ und stellte weltweit bereits 1,6 Millionen Terminals seines Paypass-Systems für kontaktloses Bezahlen auf, die auch von der Telekom-Wallet genutzt werden. Der Online-Bezahldienst PayPal kritisiert hingegen, NFC bringe keinen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Bankkarten und werde von anderen Technologien geschlagen werden.dpa