Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 3 Prozentpunkte, im Fünf-Jahres-Vergleich fast einer Verdopplung (2009: 11 Prozent). Das geht aus der Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Die Urlaubsdauer erreichte 2013 einen neuen Tiefpunkt. Die Gäste blieben lediglich 12,1 Tage vor Ort. 1980 waren es durchschnittlich 18,2 Tage, im Jahr 2000 noch 14,8.Bei den Reisezielen war erneut Deutschland am beliebtesten. Fast zwei von fünf (37,4 Prozent) verbrachten ihren Urlaub im eigenen Land. Im Ausland gehörte Spanien zu den Gewinnern der vergangenen Saison. Mehr als jeder achte Bundesbürger verbrachte 2013 dort seinen Urlaub. Damit reisten mehr Menschen aus Deutschland nach Spanien als in alle Fernreisedestinationen zusammen oder fast doppelt so viele wie in die drittplatzierte Türkei. Diese gewann zwar keine Marktanteile dazu. Sie verringerte den Abstand zu Italien aber, da weniger deutsche Gäste dorthin fuhren. Zuwächse gab es auch wieder in Griechenland. Fernreisen verbuchten laut der Analyse ein Plus von fünf Prozent. Die GfK hat im Januar 4000 Personen ab 14 Jahren befragt.dpa