In Berlin prüfen die zuständigen Stellen ein mögliches Risiko für Reisen ins Trentino und nach Südtirol wegen der Anwesenheit von Bären.<BR /><BR />Der Honorarkonsul der Bundesrepublik in Bozen, Rechtsanwalt Gerhard Brandstätter, sagte, das deutsche Außenministerium habe um Informationen in dieser Angelegenheit gebeten.<BR /><BR /><embed id="dtext86-59447581_quote" /><BR /><BR />Die entsprechenden Unterlagen wurden an das Konsulat in Mailand geschickt und die deutschen Behörden wurden auch mit den zuständigen Landesbehörden in Verbindung gesetzt. <h3> „Öffentliche Meinung in Deutschland beruhigen“</h3>Einige deutsche Staatsbürger haben sich im Hinblick auf eine mögliche Reise an das Honorarkonsulat gewandt und um Informationen gebeten. Brandstätter wies darauf hin, dass es in deutschen Medien teilweise Falschmeldungen gebe, etwa über die Zahl der Bären in Südtirol: Es gebe nicht 100 Bären in Südtirol, sondern deren 3.<BR /><BR />„Es gibt keine ,Bärenpandemie‘, auch wenn die Ereignisse im Trentino für Aufsehen gesorgt haben und auch in Südtirol Auswirkungen hatten“, so Brandstätter. Der Honorarkonsul zeigte sich überzeugt, dass Berlin „den Sachverhalt objektiv bewerten und gegebenenfalls mit den zuständigen Stellen in Bozen Kontakt aufnehmen“ werde. <BR /><BR />Die öffentliche Meinung in Deutschland müsse beruhigt werden, so Brandstätter, doch dürfe man die Auswirkungen „nicht unterschätzen“. „In Südtirol verzeichnen wir 3 oder 4 Sichtungen“, sagt der Honorarkonsul, wie die Nachrichtenagentur Ansa schreibt.