Teilweise werden Reduzierungen bis zu 50 Prozent angepriesen. „Das sind aber nur vereinzelte Aktionen auf ausgesuchte Artikel und Sortimente, um den Absatz anzukurbeln und die Leute in die Läden zu holen“, sagte der Vize-Hauptgeschäftsführer des Deutschen Textileinzelhandelsverbandes, Siegfried Jakobs, am Samstag. Meist gebe es Rotstiftpreise auf Übergangsware. Mit weiteren Reduzierungen sei nach dem Fest zu rechnen.Jakobs zufolge wird die „Reduzierungsphase“ im Modehandel immer länger. „Das liegt auch daran, dass die Unternehmen immer wieder Platz schaffen wollen für neue Ware und Sortimente.“ Die letzte große Lagerräumung der Saison erfolgt dann im neuen Jahr. Start zum sogenannten freiwilligen Winterschlussverkauf ist in Deutschland der 24. Januar. Der deutsche Branchenverband ruft dazu auf, den Rotstift mit Augenmaß anzusetzen. Mit Januar und Februar stünden die statistisch kältesten Monate noch bevor, die „Bedarfseinkäufe“ bei warmen Pullis und Mänteln auslösen könnten.dpa