In der sechsten Ausgabe des Hotelguides, die nun vorliegt, wurden 1.501 Häuser im deutschsprachigen Raum bewertet, deutlich mehr als im Vorjahr. Grundlage ist ein Punktesystem bis 100, das Ambiente, Zimmer, Wellness, Service, Kulinarik und Lage abbildet.<h3> Das Spitzenfeld</h3>Vier Südtiroler Betriebe erreichen im neuen Guide die Höchstwertung von 100 Punkten: das Forestis bei Brixen, das San Luis Retreat Hotel & Lodges in Hafling, das Adler Ritten sowie das Hotel Castel in Dorf Tirol. Dahinter folgt die Quellenhof See Lodge in Passeier mit 99 Punkten.<BR /><BR />Im Bereich mit 98 Punkten finden sich mehrere Häuser, darunter das Aman Rosa Alpina in Abtei, das Alpin Panorama Hotel Hubertus in Olang sowie das Miramonti Boutique Hotel in Hafling. Die Dichte im Spitzenfeld bleibt hoch.<h3> Die Sonderpreise</h3>Zusätzlich zu den Bewertungen vergibt der Falstaff-Guide Sonderauszeichnungen in verschiedenen Kategorien. Sie zeichnen Betriebe und Persönlichkeiten aus, die innerhalb ihrer Sparte Akzente setzen.<BR /><BR />Die Auszeichnung für das Lebenswerk geht an die Familie Wachtler (Post Hotels). Als Hoteliers des Jahres werden Klaus und Moritz Dissertori (Schwarzschmied/Villa Arnica, Alto Group) geehrt. Das Aman Rosa Alpina in Abtei gilt als beste Neueröffnung.<BR /><BR />Zu den weiteren Preisträgern zählen das Ansitz Heufler in Rasen-Antholz als bestes Gourmethotel, das Alpin Panorama Hotel Hubertus in Olang als bestes Spa-Hotel sowie das Granvara Relais & SPA Hotel in Wolkenstein als bestes Skihotel.<BR /><BR />Bei den Familienhotels setzt sich das AKI Family Resort Plose in Brixen durch, das Boutique Hotel Badhaus in Brixen erhält den Preis für Design.<BR /><BR />Für Nachhaltigkeit und Innovation wird das OLM Nature Escape in Sand in Taufers prämiert, das Falkensteiner Hotel Bozen WaltherPark in Bozen ist Südtirols bestes Businesshotel.<BR /><BR />Weitere Preisträger sind das Chalet Zuegg in Hafling als bestes Chalet, das Pacherhof Hotel & Winery in Vahrn als bestes Weinhotel sowie das Alpin Garden – Luxury Maison & Spa Dolomites in St. Ulrich als „Hidden Champion“. Als Hotelikone gilt das Parkhotel Laurin in Bozen.<h3> Krisen ändern das Reiseverhalten</h3>Laut „Falstaff“ verändert sich das Reiseverhalten gerade wieder – wohl auch wegen der schwierigen geopolitischen Lage mit dem Krieg in Nahost. „Es ist nicht immer notwendig, in die Ferne zu schweifen, um Neues zu entdecken“, sagt Herausgeber Wolfgang M. Rosam. „Viele Gäste suchen Angebote in der Nähe, achten stärker auf Qualität und Nachhaltigkeit.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1301514_image" /></div> <BR />Der „Falstaff“-Guide deckt den gesamten deutschsprachigen Raum ab, verzichtet aber auf ein länderübergreifendes Ranking. Die Bewertungen erfolgen getrennt nach Regionen, ein „bestes Hotel“ über alle Länder hinweg wird nicht ausgewiesen. <BR /><BR />Das rückt die regionale Leistungsdichte stärker in den Fokus – und genau hier fällt Südtirol seit Jahren auf. Die hohe Zahl an Betrieben im Spitzenfeld unterstreicht die Position als eine der führenden Tourismusdestinationen im Alpenraum.