Donnerstag, 02. Dezember 2021

„Christkindlmärkte sind keine Feste“

Er glaubt, dass die Christkindlmärkte in Südtirol trotz der steigenden Corona-Zahlen offenbleiben werden, sagt hds-Präsident Philipp Moser. Ein Christkindlmarkt sei nämlich ein Markt und kein Fest, wie man es von früher gewohnt sei. Insgesamt ist man im Handel optimistisch.

„Die Feiern an den ,Glühweinstandln„ gibt es so nicht mehr.“
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„Die Feiern an den ,Glühweinstandln„ gibt es so nicht mehr.“ - Foto: © ehr
Die Corona-Zahlen steigen und viele fragen sich, ob es eine gute Idee war, die Christkindlmärkte in dieser Zeit zu öffnen. „Ja“, sagt Moser, Präsident des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds). Die kontroverse Diskussion um die Christkindlmärkte gebe es nämlich nur deswegen, da sie viele Leute so in Erinnerung hätten, wie sie vor Jahren waren. „Aber so ist es nicht mehr.“





Mittlerweile, so Moser, seien die Christkindlmärkte wirkliche Märkte, in denen Produkte verkauft werden. „Auch die Feiern an den 'Glühweinstandln' gibt es so nicht mehr, wie man sie etwa noch im Jahr 2019 gesehen hat.“ Die strengen Regeln würden wirken, es findet im Freien statt und wenn, so Moser, „dann muss man die Regeln noch verschärfen, aber, dass die Christkindlmärkte wieder schließen müssen, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen“.


Insgesamt zeigt sich der Südtiroler Handel optimistisch: „Die Buchungslage im Tourismus ist gut, das kommt natürlich auch dem Handel zugute“, so Moser. Natürlich gebe es eine gewisse Unsicherheit, wie die kommenden Monate pandemiebedingt ausschauen werden, da die Händler gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, ihre Lage aufgefüllt haben und nicht auf ihrer Ware sitzen bleiben wollen.

„Aber einen Winter wie im Vorjahr wird es nicht mehr geben“, zeigt sich der hds-Präsident überzeugt. „Ich glaube nicht, dass es im Laufe der kommenden Monate zu Schließungen im Handel kommen wird.“

sor