Dienstag, 01. August 2017

Die Donau soll für Obstplantagen angezapft werden

Italien hat vor wenigen Tagen die Wassermenge reduziert, die Bauern dem Fluss Po entnehmen dürfen. Die österreichische Landwirtschaftskammer hingegen will der Donau Wasser entnehmen um damit Obst- und Gemüseplantagen im Umkreis von rund 50 Kilometern des Flusses zu bewässern.

Wasser aus der Donau soll es für die Obstanlagen geben.
Wasser aus der Donau soll es für die Obstanlagen geben. - Foto: © D

Die Kosten schätzt die Kammer auf rund eine Milliarde Euro, bezahlen soll es der Steuerzahler. In fünf Jahren könnten die ersten Pläne vorliegen, so Kammerpräsident Hermann Schultes am Dienstag im „Ö1 Morgenjournal“.

Zu klären sind zuvor etwa die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie auf die Flusskraftwerke, denen dann Wasser fehlen würde.

Erst vor wenigen Tagen haben die norditalienischen Regionen entlang des Flusses Po beschlossen, wegen der schweren Dürre die Wassermengen zu reduzieren, die für die Landwirtschaft aus Italiens längstem Fluss gepumpt werden.

apa

stol