Dienstag, 02. Oktober 2018

Die Forderungen des Unternehmerverbandes

Der Südtiroler Unternehmerverband (UVS) hat 4 Forderungen an die Politik formuliert, die wichtig für eine erfolgreiche Zukunft des Landes seien. Am Dienstagvormittag hat der Verband die Vorschläge der Öffentlichkeit präsentiert.

Am Dienstagvormittag hat der Verband die Vorschläge der Öffentlichkeit präsentiert. - Foto: DLife
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Am Dienstagvormittag hat der Verband die Vorschläge der Öffentlichkeit präsentiert. - Foto: DLife

„Unsere Unternehmen sind weltweit unterwegs, aber stark in Südtirol verwurzelt“, sagte UVS-Präsident Federico Giudiceandrea. Der Vorschlag des Verbandes ziele auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, des Umfelds und des Landes, in dem sie tätig sind, ab. Er soll ein Beitrag und eine Diskussionsbasis sein, um das Wachstum und die nachhaltige Entwicklung Südtirols erfolgreich fortzuführen. „Er steht allen politischen Parteien, den Sozialpartnern und der Gesellschaft zur Verfügung“, betonte UVS-Direktor Josef Negri.

Die Forderungen enthalten die 4 Oberthemen „Südtirols Rolle in Europa“, die „Autonomie“, die „Jugend“ sowie die „Industrie“.

Mauern abbauen in Südtirol

Was Europa anbelangt, so müsse es in Südtirol weiter gelingen, Mauern abzubauen: „Südtirol ist ein offenes Land, ein Treffpunkt verschiedener Sprachen und Kulturen und eine Plattform des Austausches im Herzen Europas“, so Giudiceandrea. „Der Markt seiner Unternehmen ist die Welt.“

Südtirols Autonomie sei ein funktionierendes Modell, das gemeinsam mit der guten Sozialpartnerschaft zum Aufbau unseres Wohlstandes beigetragen hat. „Sie soll weiter gestärkt, verantwortungsvoll und innovativ verwaltet werden.“

Die Zukunft Südtirols gehöre der Jugend. Der Fokus müsse aber verstärkt auf die Mehrsprachigkeit und eine gezielte Aus- und Weiterbildung gelegt werden, fordert der Unternehmerverband.

stol/sor

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