<b>Von Christoph Höllrigl</b><BR /><BR />Die Reichweiten zu kurz, das Ladenetz zu weitmaschig, die Batterieherstellung umweltschädlich, der Kauf zu teu<?TrVer> er … über diese und weitere Argumente gegen Elektroautos wur<?TrVer> de in den vergangenen Jahren ausgiebig diskutiert, wenn es um die Neuanschaffung eines Privat-Pkw ging. „Noch kaufe ich kein E-<?TrVer> Auto“, hieß es dazu oft genug auch in Südtirol. Das Blatt scheint sich nun allerdings zu wenden, wie die Zahlen des Infrastruktur- und Transportministeriums zu den privaten Pkw-Neuzulassungen in Südtirol zeigen.<BR /><BR /><h3> Die Krux mit den Zulassungszahlen</h3>Vorauszuschicken gilt: Bei den hier gezeigten Zahlen handelt es sich ausschließlich um Pkw, die <?Uni SchriftWeite="97ru"> von Privaten in Südtirol zugelassen werden. Denn: Aufgrund steuerlicher Vorteile lassen u.a. auch viele<?_Uni> große, italienweit tätige (Mietwagen-)Unternehmen „massenweise“ Fahrzeuge in Südtirol zu. Während so monatlich Tausende Pkw zusammenkommen, liegt der Anteil der Privatzulassungen pro Monat lediglich bei 500 bis 1000.<BR /><BR />Für 2025 ist dabei aber festzustellen, dass mit 8073 Pkw mehr Neuwagen privat zugelassen wurden als 2024 (7512). Das entspricht ei<?TrVer> nem Plus von rund 7,5 Prozent.<BR /><BR /><h3> Erstmals mehr Elektroautos als Diesel-Pkw zugelassen</h3>In der Detailanalyse zeigt sich, dass 2025 mit 16,0 Prozent erstmals mehr reine Elektro- als Dieselautos privat zugelassen wurden (siehe Grafik). 2024 war das noch anders. Damals lag der E-Auto-An<?TrVer> teil bei 14,3 Prozent der Neuzulassungen, jener der Diesel-Pkw bei 20,4 <?Uni SchriftWeite="94ru"> Prozent. 2025 waren es bei den Neu<?_Uni> anmeldungen 16 Prozent E-Au<?TrVer> tos und 15,1 Prozent Diesel-Pkw.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1268934_image" /></div> <BR />Wenngleich sich Politik und Autoindustrie in den vergangenen Jahren einen schnelleren Umstieg gewünscht hätten, scheint der Weg in Richtung Elektrifizierung unaufhaltsam. Das zeigt sich vor allem auch im Segment der Hybridfahrzeuge (Benzin/Elektro und Diesel/Elektro). Lag ihr Anteil bei den Pri<?TrVer> vat-Neuzulassungen in Südtirol 2024 bei 34,5 Prozent, stieg dieser im Jahr 2025 deutlich an – auf 40,6 Prozent.<BR /><BR />Erwähnenswert ist, dass Hybrid-Pkw vorwiegend Benzin/Elektro-Hybride sind (85 Prozent), der Die<?TrVer> sel/Elektro-Anteil liegt bei 15 Prozent der Hybridautos.<BR /><BR />Zählt man reine Elektroautos und Hybrid-Pkw zusammen, haben sie 2025 erstmals einen Anteil von mehr als der Hälfte aller privaten Neuzulassungen in Südtirol – nämlich 56,6 Prozent. 2024 lag der Anteil noch bei 48,8 Prozent.<BR /><BR /><h3> Beliebteste Automarken: VW vor Dacia und BMW</h3>Geht es um die beliebtesten Automarken der Südtiroler, liegt bei Privatzulassungen 2025 weiterhin Volkswagen vorne. Auf Platz zwei steht Dacia, vor BMW auf Platz drei, wie Daten der Vereinigung UNRAE zeigen. Auf den Rän<?TrVer> gen vier bis acht folgen Škoda, Toyota, Mercedes, Ford und Fiat.