Samstag, 27. Februar 2016

Die „mobile“ (R)Evolution

Die digitale Welt klickt sich einer weiteren (R)Evolution entgegen - der nunmehr vierten Evolutions-Stufe des Webs. „Nach Websites, Blogs und Podcasts sowie soziale Medien basiert die Zukunft auf „Mobile Only“, Datenanalyse und dem ,Internet der Dinge‘, fasst Frank Tentler zusammen. Der Kommunikations- und Marketing-Stratege aus Oberhausen wird seine Erfahrung als Social-Media-Berater ins „Innovation Camp“ des Medienhauses Athesia mitbringen, das am 11. und 12. März in Bozen stattfindet.

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia
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Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Digitale Produktentwickler, Social-Media- und  Suchmaschinen-Fachleute, Medien-Experten mit digitalem Weitblick, Start-ups, die die Technologien anbieten sowie  internationale Agenturen und Partner werden im „Camp“ „netzwerken“, um innovativen Angebote im Bereich Digital Media auszuarbeiten und Impulse für den Aufbau der neuen digitalen Agentur des Medienhauses Athesia zu geben (das Tagblatt „Dolomiten“ berichtete). Unter den Experten befindet sich auch Frank Tentler, Jahrgang 1963, Social-Media-Berater  für internationale Unternehmen, Kulturbetriebe und Behörden. Seine Überzeugung: Die erneute R(Evolution) im Netz verlangt neue Marketingideen, neue Sichtweisen und neues Know How.  

Stationäres Internet am PC gehört, laut Frank Tentler, der Vergangenheit an, das mobile Endgerät hat sich zum First Screen gemausert und ist eine wichtige Ressource für Kaufentscheidungen, Informationssuche, Kommunikation und das Teilen von Inhalten. Durch diese gesteigerte Nutzung des mobilen Internets ist auch die Relevanz eines mobil optimierten Internetauftritts für Unternehmen stark in den Vordergrund gerückt. „User geben Webseiten am Smartphone im Durchschnitt 2 Sekunden Zeit, um sie zu überzeugen, dass man sie benutzen kann“, erklärt Marketing-Profi Tentler. „Ausschlaggebend sind Erscheinungsbild - alle Informationen, Videos, Bilder müssen so produziert werden, dass sie auf die Displays der Smartphones passen - und punktgenaue Botschaft.“

Zu den weiteren Schlagwörtern der neuen digitalen Ära gehört das sogenannte „Internet der Dinge“ (IoT, Internet of Things). Der Begriff bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese selbstständig – übers World Wide Web - kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den „Besitzer“ erledigen.   Von dieser vernetzten Welt können Kunden und Unternehmen  gleichermaßen profitieren. Denn sie treffen sich nicht mehr einmalig am Verkaufstisch, sondern interagieren kontinuierlich, solange der Kunde ein Produkt und die dazugehörenden Services nutzt. Der Boom des Internets der Dinge geht mit einem neuen Datenzeitalter Hand in Hand. Denn zu den Eigenschaften eines „IoT-Gerätes“ gehört seine Fähigkeit, Daten über smarte Sensoren zu erfassen und über das Internet zu übermitteln. 

Welches Potential diese neuen Technologien, Applikationen und Trends für das digitale Marketing bergen, ist unter anderem Thema des „Innovation Camps“ des Medienhauses  Athesia. Social-Media-Profi Tentler: „Ich freue mich auf Menschen, die versuchen, die Zukunft zu verstehen und Spaß daran haben, darüber nachzudenken, was in ein bis 2 Jahren in ihrem Beruf geschieht.“ 

stol