Montag, 2. Mai 2022

Die schwarze Liste: Diese Lebensmittel sind bis zu 63,5 Prozent teurer

Im April waren die Preise für Lebensmittel und Getränke im Schnitt 6,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die größten Preistreiber im Alltag hat eine Studie des Landwirtschaftsverbandes Coldiretti jetzt ermittelt. 63,5 Prozent mehr muss berappen, wer Samenöl kauft, bis zu 8,4 Prozent mehr werden für Brot fällig: Die hohen Energiekosten, die durch den Krieg angeheizt werden, wirken sich auf die Preise aus und treffen die Unternehmen und Verbraucher in Italien hart.

Der Krieg in der Ukraine wird als Grund für die steigenden Preise ins Feld geführt.

Der Landwirtschaftsverband Coldiretti hat für seine Studie Daten des staatlichen Statistikinstituts ISTAT zur Inflation im April 2022 herangezogen und eine schwarze Liste mit jenen Lebensmittel erstellt, deren Preis im Zeitraum von einem Jahr besonders deutlich gestiegen ist. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Die Preise für Lebensmittel und Getränke sind im Durchschnitt um 6,3 Prozent gestiegen. Besonders auffällig ist die Teuerung bei den Samenölen – vor allem Sonnenblumenöl. An zweiter Stelle ist das Mehl, mit einem Preisanstieg von 17,2 Prozent und an dritter Butter (plus 15,7 Prozent).

Zweistellige Preissteigerungen gab es auch bei Nudeln (plus 14,1 Prozent), gefolgt von Hühnerfleisch (plus 12,2 Prozent) und frischem Gemüse (plus 12 Prozent).

Auch Meeresfrüchte mit plus 10,2 Prozent, Speiseeis mit plus 9,5 Prozent und Eier mit plus 9,3 Prozent fallen beim Einkauf nun besonders ins Gewicht. Brot kostet 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

stol

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