Der Rückgang von rund 26 Prozent ist laut Sparkasse vor allem auf den Wegfall eines Einmaleffekts zurückzuführen. 2024 hatte der Verkauf des Acquiring-Geschäfts einen einmaligen Ertrag von rund 30,8 Millionen Euro gebracht. Bereinigt um diesen Sondereffekt läge das Ergebnis nach Darstellung der Sparkasse sogar leicht über dem Wert von 2024.<h3> Geändertes Zinsumfeld</h3>Der Zinsertrag sank 2025 um 3,5 Prozent auf 285,6 Millionen Euro und spiegelte damit die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank wider. Positiv entwickelte sich das Provisionsgeschäft: Die Provisionserträge stiegen um 2,3 Prozent auf 121,7 Millionen Euro. Der Finanzertrag ging von 14,4 auf 8,0 Millionen Euro zurück. Insgesamt verringerte sich der Betriebsertrag der Gruppe um 3,3 Prozent auf 415,2 Millionen Euro. Die Zahlen beziehen sich durchgehend auf die Gruppe, bestehend aus der Südtiroler Sparkasse, der CiviBank und der Immobiliengesellschaft Sparim.<BR /><BR />Die direkten Einlagen erhöhten sich um 4,7 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro, die indirekten Einlagen um 12,0 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro.<h3> „Nachhaltige Ertragskraft sichern“</h3>Auch die Kapital- und Risikokennzahlen entwickelten sich laut Sparkasse positiv. Die harte Kernkapitalquote (CET-1) stieg auf 16,6 Prozent, die Gesamtkapitalquote (TCR) auf 18,2 Prozent. Die notleidenden Kredite sanken brutto auf 3,7 Prozent, netto auf 1,9 Prozent. Damit zählt die Sparkasse-Gruppe weiterhin zu den Instituten mit niedrigem Risikoprofil.<BR /><BR />Auf der Kostenseite verzeichnete die Sparkasse einen moderaten Anstieg. Die Betriebskosten beliefen sich auf 282,1 Millionen Euro und lagen damit um 1,4 Prozent über dem Vorjahr. <BR /><BR />„Als Bankengruppe haben wir in den letzten Geschäftsjahren bewusst stark investiert. Dabei handelt es sich um Investitionen, die auf mittel- und langfristiges Wachstum ausgerichtet sind und von denen wir in den kommenden Jahren profitieren werden. Diese Vision ist einer der Grundpfeiler unserer Strategie: eine nachhaltige und langfristige Ertragskraft zu sichern“, erklärt Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter.<h3> Dividende von 61 Cent</h3>Zur Dividende teilte die Sparkasse mit, dass der Verwaltungsrat der Hauptversammlung eine Gesamtausschüttung von rund 36 Millionen Euro vorschlagen wird. Bei knapp 60 Millionen ausstehenden Aktien entspräche dies rechnerisch einer Dividende von rund 61 Cent je Aktie. Hinzu kommt die bereits im November 2025 ausgeschüttete Zwischendividende in Höhe von sechs Millionen Euro.