Mittwoch, 22. April 2015

Die Strom-Hochzeit steigt im Juli

2014 war ein gutes Jahr für die Landesenergiegesellschaft SEL: Der Gewinn wurde um 20 Prozent auf 74 Millionen Euro gesteigert. Auch die Erträge aus Verkäufen und Leistungen lagen bei 672 Millionen Euro (plus acht Prozent gegenüber 2013).

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Foto: © shutterstock

Was die Verschuldung betrifft, so liegt diese mittlerweile bei 67,4 Millionen Euro. Die nächste Etappe: die Fusion zwischen SEL und Etschwerken. Diese soll in der ersten Juli-Woche über die Bühne gehen.

SEL-Präsident Wolfram Sparber ging auf der Bilanz-Pressekonferenz am Mittwoch auch auf die Rekurse und Streitigkeiten der vergangenen Jahre ein: „Die Konflikte mit den Stadtwerken Brixen, mit dem Vinschger Energiekonsortium und den Eisackwerken konnten beigelegt werden“, meinte er.

Nun könne die Fusion mit den Etschwerken folgen. Bereits in diesen Tagen stimmt der Gemeinderat Bozen ab, Anfang Mai erfolgt die Gesellschafterversammlung und zwischen 3. und 5. Juli soll die Fusion dann endgültig vonstatten gehen.

Führung steht noch offen

Mit der Fusion zwischen SEL und Etschwerke stellt sich aber auch die Frage nach der Führung.

Hartnäckigen Gerüchten zufolge soll der derzeitige SEL-Präsident als Generaldirektor der neuen Gesellschaft im Gespräch sein. Darauf angesprochen, wollte Sparber dies am Mittwoch weder bestätigen noch dementieren: „Das möchte ich nicht kommentieren.“

sor

stol