Montag, 26. Oktober 2015

Die Therme Meran sichert über 3000 Arbeitsplätze

Die Therme Meran "hat einen nachgewiesenen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und speziell den Tourismus". Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Ökonomen und Universitätsprofessors Friedrich Schneider über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Therme, die zum 10-jährigen Jubiläum am Montag vorgestellt wurde.

Präsident der Therme Meran Andreas Cappello, Bürgermeister von Meran Paul Rösch, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Prof. Friedrich Schneider von der Universität Linz, Direktorin der Therme Meran Adelheid Stifter, Vizepräsident der Therme Meran Roberto Ragazzi.
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Präsident der Therme Meran Andreas Cappello, Bürgermeister von Meran Paul Rösch, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Prof. Friedrich Schneider von der Universität Linz, Direktorin der Therme Meran Adelheid Stifter, Vizepräsident der Therme Meran Roberto Ragazzi.

"Nach fast zehn Jahren möchten wir wissen, was die Therme Meran bringt - für die Wirtschaft, die Mitarbeiter - ja, wie viele Arbeitsplätze sie schafft", erklärt Adelheid Stifter, Direktorin der Therme Meran, bei der Vorstellung der Studie.

Und die Zahlen geben Stifters Feierlaune recht. Seit der Eröffnung am 3. Dezember 2005 kann die Therme insgesamt 3,7 Millionen Besucher verzeichnen. 

Arbeitsplätze über die 108 Mitarbeiter hinaus

Doch nicht nur die Besucher sind relevant. "Mit ihren derzeit 108 Mitarbeitern ist die Therme ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region", so ein zentraler Punkt der wissenschaftlichen Studie von Prof. Schneider von der Johannes-Kepler-Universität Linz. 

Die Studie bestätigt der Therme Meran einen Effekt für das Bruttoinlandsprodukt von rund 404 Mio. Euro. "Das ist eine beträchtliche Zahl für einen Mittelstandsbetrieb, wie wir es sind", so Stifter. 

Mit diesen Aufwendungen wurden - laut Daten - insgesamt rund 3.170 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert.

Geld fließt an Betriebe sowie die öffentliche Hand zurück

Insgesamt wurden in den vergangenen neun Jahren 303 Millionen Euro an wertschöpfungsrelevantem Aufwand generiert. "Diese Aufwendungen sind gleichzeitig Einnahmen von regionalen Betrieben, Lieferanten und dergleichen nach sich", verweist Stifter auf die Auswirkungen. 

Auch die Rückflüsse an die Öffentliche Hand durch Steuer- und Abgabenleistungen wurden in einer ersten Grobschätzung beziffert. "Pro Jahr sind zwischen 17 und 19 Mio. Euro an Einnahmen für die Öffentlichen Kassen zurückgeflossen", so die Daten der Studie.

Ein Augenmerk liegt auch auf den Investitionen in die Therme, die seit 2006 bis 2017 getätigt wurden und sich auf 26 Mio. Euro belaufen. 

Feier am 3. Dezember und Aktionen zum Jubiläum

Die Therme Meran hat im Jubiläumsjahr laut Studie also allen Grund zu feiern. 

"Man kann den Geburtstag feiern, wie man will. Wir haben gesagt: die Therme Meran sagt danke", so Adelheid Stifter, die mehrere Aktionen vorstellte, u.a. reduzierte Preise oder ein Onlinespiel zu "10 Jahre Therme Meran". Am 3. Dezember 2015 - zehn Jahre nach der Eröffnung - soll es zudem eine Feier geben. 

stol/ker

stol