Donnerstag, 08. Oktober 2015

Die Wahl des Handwerkers bleibt frei

Mein Auto, mein Schaden, meine Entscheidung. Mit dem Gesetz zur Regelung des Marktes und des Wettbewerbs wollte Rom den Kunden vorschreiben, zu welchem Karosseriebauer sie ihr Fahrzeug bringen dürfen. Daraus wird nun allerdings nichts.

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Foto: © shutterstock

Laut ursprünglichem Gesetzestext hätten die Versicherungsgesellschaften darüber bestimmen können, welcher Handwerker zu welchen Konditionen und Preisen eine Arbeit übergeben bekomme.

In Südtirol wurden, laut Angaben des Landesverbands der Handwerker lvh, 4.000 Unterschriften gegen dieses Vorhaben gesammelt. Auch in anderen Regionen Italiens setzte man sich zur Wehr.

Am Ende intervenierten die Südtiroler Parlamentarier gegen den Passus in Rom. Sie reichten einen Abänderungsantrag ein, der die Karosseriebauer schützt.

Am Mittwoch wurde das Gesetz in dieser Form von der römischen Abgeordnetenkammer gutgeheißen. Nun liegt es am Senat, den Gesetzesentwurf endgültig zu verabschieden.

„Unsinniges Vorhaben frühzeitig gestoppt“

Manfred Huber zeigt sich über das Ergebnis in der Kammer erfreut. Damit habe man ein „unsinniges und wettbewerbsverzerrendes Vorhaben frühzeitig stoppen können“, sagte der Präsident des Südtiroler Autogewerbeverbundes SAG.

stol

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