<BR />Im vergangenen Jahr sind in Italien 1,56 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen worden – fast 19 Prozent mehr als 2022. Auch in Deutschland ist die Zahl der Neuzulassungen zwischen 2022 und 2023 um 7 Prozent gestiegen und liegt bei 2,84 Millionen. Merklich gewachsen sind europaweit auch die Verkaufszahlen von E-Autos: In Italien sind beispielsweise im vergangenen Jahr 35 Prozent mehr Autos mit reinem Elektroantrieb verkauft worden als im Jahr davor.<BR /><BR />Auch in den nächsten Jahren wird der E-Auto-Markt einen ordentlichen Wachstumsschub erleben. Grund dafür ist die EU und ihre Zielvorgabe, ab 2035 keine Verbrenner mehr neu zulassen zu wollen. Dass sich die Autokonzerne bereits jetzt darauf vorbereiten, merkt man, wenn man ein Blick auf die Auto-Neuheiten 2024 wirft. Der Großteil der Neuerscheinungen ist schon jetzt reinelektrisch. Hier ein Überblick über die wichtigsten Auto-Neuheiten 2024. <h3> Deutsche Autohersteller</h3>2024 bringt <b><Fett>Audi</Fett></b> gleich 3 Modelle auf den Markt. Den Anfang macht die reinelektrische Limousine A6 e-tron mit neu verbauter PPE-Architektur (Premium Platform Electric), die zusammen mit Porsche entwickelt wurde. Der Stromer soll dank 800-Volt-Ladetechnik eine Reichweite von insgesamt 700 Kilometer haben. <BR /><BR /><?Schrift Spationierung="-3ru"> Mit derselben Ladetechnik ist auch Audis zweite Neuerscheinung – der reinelektrische SUV Q6 e-tron – ausgestattet. Der aktuelle Basispreis für den Luxus-SUV liegt bei rund 70.000 Euro aufwärts. <BR /><BR /><?_Schrift> Außerdem dürfen sich Audi-Fans auf die Neuauflage des A4 freuen, der jedoch künftig A5 genannt wird. Der Grund für die Namensänderung: Gerade Produktnummern sollen Stromern vorbehalten sein, und so wird aus dem A4 mit konventionellem Antrieb der A5. <BR /><BR /><?Schrift Spationierung="-3ru" SchriftWeite="96ru"> Ebenso hat <b><Fett>BMW</Fett></b> in diesem Jahr 3 Neuerscheinungen zu feiern. Zum einen feiert das Crossover-Coupé BMW X2 im März seinen Marktstart. Erhältlich ist dieser auch vollelektrisch als iX2 mit einer Reichweite von 449 Kilometer. <BR /><BR /><?_Schrift> Zum anderen kommt auch der sportliche SUV BMW X3 auf den Markt, neben konventionellem Antrieb als Plug-in-Hybrid erhältlich. <BR /><BR />Zuletzt präsentieren die Münchner Autobauer den neuen BMW i5 Touring, eine reinelektrische Limousine. Vor allem was Assistenzsysteme anbelangt, soll der neue i5 Touring einige Besonderheiten anbieten. So versprechen die Hersteller eine neue Generation des Autopiloten, der Tempo, Spur und Abstand regeln kann. Eine Kamera soll Blickablenkung erkennen. Überholen soll durch Blicksteuerung möglich sein. Der Preis für diesen High-Tech Luxuswagen dürfte oberhalb von 70.000 Euro beginnen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984145_image" /></div> <BR />Bei <b><Fett>Mercedes</Fett></b> entsteht aus den bisherigen Baureihen C- und E-Klasse eine einzige: Der Mercedes CLE feiert 2024 Weltpremiere. Das Coupé mit einem Basispreis über 58.000 Euro ist bereits bestellbar, entweder mit 6-Zylinder-Motor oder als Plug-in Hybrid. Im Frühjahr folgt das Cabriolet. <BR /><BR />Außerdem präsentieren die Stuttgarter Autobauer heuer auch den luxuriösen Mercedes EQG als neuen elektrischen G-Klasse-Ableger. In Sachen Antrieb wird der 3 Tonnen schwere EQG von 4 Elektromotoren – pro Rad ein Motor – angetrieben. Ersten Schätzungen zufolge dürfte der Marktpreis bei 200.000 Euro liegen. <BR /><BR />Apropos Luxuswagen: <b><Fett>Porsche</Fett></b> lässt in diesem Jahr mit dem vollelektrischen Macan E aufhorchen.<BR /><BR />Beim Autobauer <b><Fett>Opel</Fett></b> geht die neue Baureihe des Crossland und des Grandland auf den Markt. Beide Fahrzeuge gehören in die Kategorie SUV und beide sollen auch als E-Auto erhältlich sein. Der etwas größere Grandland wird ab rund 45.000 Euro erhältlich sein. Der kleinere Crossland dürfte knapp darunter liegen. Das Design wurde bisher noch nicht enthüllt. <BR /><BR /><?Schrift Spationierung="-2ru"> <b><Fett>Volkswagen</Fett></b> bringt 3 Modelle auf den Markt: Den Anfang macht der neue elektrische VW ID.7. Der neue Stromer ist knapp 5 Meter lang und soll eine Reichweite von über 600 Kilometer aufweisen. Mit 210 kW/286 PS ist es der leistungsstärkste aller ID-Modelle – Startpreis rund 57.000 Euro.<?_Schrift> Ebenfalls auf den Markt kommt der neue VW Tiguan (ca. 37.000 Euro), welcher jedoch vom Design her sich kaum vom Vorgänger unterscheidet. Erhältlich ist er auch als Plug-in-Hybrid. <BR /><BR />Die dritte Neuerscheinung ist die neue Generation des VW Passat. Wie die Wolfsburger Autobauer angekündigt haben, handelt es sich um die letzte Neuerscheinung des beliebten Familien-Kombi – Startpreis rund 40.000 Euro. <BR /><BR /><h3> Italienische Autohersteller</h3>Die Elektrifizierung schreitet auch bei den italienischen Autobauern voran. <b><Fett>Abarth</Fett></b> startet den Verkauf des neuen 600e, der ersten Gerüchten zufolge mit 240 PS und Allradantrieb ausgestattet sein wird. <BR /><BR /><b><Fett>Alfa Romeo</Fett></b> baut sein Geschäft mit den SUVs weiter aus. Nach dem Tonale, welcher mittlerweile 60 Prozent vom Alfa-Absatz ausmacht, und dem Stelvio kommt dieses Jahr das dritte SUV-Modell auf den Markt: der Milano. Neben einem Mildhybrid-Benziner wird es ihn in einer rein batterieelektrischen Version geben – erhältlich ab 27.000 Euro. <BR /><BR /><?Schrift Spationierung="-2ru"> Bei <b><Fett>Fiat</Fett></b> steht eine der wichtigsten Neuerscheinungen der vergangenen Jahre an: Der neue Fiat Panda feiert Premiere. Er wird sowohl als Verbrenner als auch als E-Auto zum Verkauf stehen. Mit 25.000 Euro Einstiegspreis liegt der Panda bei den Elektroautos im unteren Preissegment. Interessanter Fakt am Rande: Der Fiat Panda war 2023 das meistverkaufte Auto in Südtirol. <BR /><BR /><?_Schrift> Auch bei <b><Fett>Lancia</Fett></b> wird das Elektrozeitalter im Unternehmen eingeläutet. Der neue elektrische Lancia Ypsilon soll im Februar 2024 auf den Markt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984148_image" /></div> <BR />Zuletzt noch ein Blick auf die Neuerscheinungen bei den Luxus-Sportwagen: Bei <b><Fett>Ferrari</Fett></b> erscheinen der neue GT V12 und der Ferrari 499 Stradale als Ableger der Rennmaschine 499P, das Gewinnerauto des 24-Stunden-Rennens von Le Mans. Gemunkelt wird, dass das Modell auch als Plug-in-Hybrid erscheinen könnte. <BR /><BR />Bei <b><Fett>Lamborghini</Fett></b> stehen vermutlich gleich 3 Markteintritte an: In diesem Jahr wird der Nachfolger des Aventador auf den Markt gehen: Der Lamborghini Revuelto. Außerdem könnten auch neue Modelle des Urus und Huracan bereits Ende des Jahres vorgestellt werden. <h3> Europäische Konkurrenz setzt auf günstige Modelle</h3>Die Franzosen haben gleich 3 interessante Autos für 2024 in Aussicht gestellt. <b><Fett>Peugeot</Fett></b> bringt den neuen elektrischen E-3008 auf den Markt. Der SUV ändert sich äußerlich nur wenig zum Vorgänger, der Innenraum hingegen ist komplett neu gestaltet. Der neue 3008 soll eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern aufweisen. <BR /><BR /><?Schrift Spationierung="-2ru"> <b><Fett>Citroën</Fett></b> präsentiert einen sehr preiswerten elektrischen Mini-SUV – den ë-C3. Der Basispreis soll bei rund 23.000 Euro liegen. Im nächsten Jahr kündigen die Autobauer eine Version des C3 an, der sogar unter 20.000 Euro kosten soll. Angetrieben wird der kleine Stromer von einem 83 kW (113 PS) starken Elektromotor an der Vorderachse.<BR /><BR /><?_Schrift> Auch <b><Fett>Renault</Fett></b> will mit einem günstigen Elektro-Kleinwagen den E-Auto-Markt aufmischen. Der Renault 5 (Startpreis rund 25.000 Euro) feiert seinen Marktstart – ein direkter Konkurrent zum neuen Fiat Panda. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="984151_image" /></div> <BR />Auch auf dem Markt für Verbrenner sind preiswerte Modelle am Start. Der rumänische Autohersteller <b><Fett>Dacia</Fett></b> präsentiert beispielsweise den neuen Duster, welcher weiterhin als SUV einen unschlagbaren Einstiegspreis unter 20.000 Euro haben soll. <BR /><BR />Wesentlich teurer präsentieren sich die neuen Modelle von <b><Fett>Skoda</Fett></b>: Der SUV Skoda Kodiaq wird rund 42.000 Euro kosten. Ebenfalls auf den Markt kommt der neue Skoda Superb. <BR /><BR />Der schwedische Autobauer <b><Fett>Volvo</Fett></b> trumpft mit 2 interessanten Neuerscheinungen auf: Dem EX30, einem Mini-Crossover für gerade einmal 36.500 Euro und dem 5 Meter langen SUV EX90. <h3>Die Neuheiten der großen internationalen Player</h3><Zwischentitel></Zwischentitel>Bei <b><Fett>Ford</Fett></b> sind die Zeiten von Fiesta und Focus vorbei. Statt günstiger Massenautos will der US-Konzern in Europa nun immer größere SUVs nach amerikanischem Vorbild anbieten. Dies ist deutlich beim neuen elektrischen Crossover Ford Explorer zu sehen. Mit 4,45 Metern Länge reiht sich der Explorer zwischen Kompakt- und Mittelklasse ein und ist damit zwar größer als der Ford Puma, aber mehr als 10 Zentimeter kürzer als der Ford Kuga. Kunden stehen gleich 3 Antriebsversionen zur Verfügung – eine ist auch vollelektrisch (ab 45.000 Euro).<BR /><BR /><?Schrift Spationierung="0ru"> Ebenfalls wuchtige SUVs bringen <b><Fett>Hyundai</Fett></b> mit den neuen Santa Fe und auch <b><Fett>KIA</Fett></b> mit dem EV9 auf den Markt. Bei beiden Gefährten liegt der Startpreis über 60.000 Euro. <BR /><BR /><?_Schrift> Eines der größten Autokonzerne der Welt, <Fett><b>Toyota</b>,</Fett> präsentiert sich in diesem Jahr mit einem Crossover – den Toyota C-HR und den riesigen Geländewagen Land Cruiser. Das Aussehen ist sehr kantig – ähnlich wie das Schwestermodell Lexus GX. Der Land Cruiser hat erstmals in der Modellhistorie eine elektrische Servolenkung, die Schläge aufs Lenkrad in unwegsamem Gelände reduzieren soll.<h3> Die neue Konkurrenz aus China</h3><?Schrift Spationierung="2ru"> Wohl keine Marke hat zuletzt einen so erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren wie der chinesische Autobauer <b><Fett>BYD</Fett></b>. Im kommenden Jahr geht das E-SUV-Modell Seal U ab rund 50.000 Euro neu in den Verkauf.<BR /><BR /><?_Schrift> <?Schrift Spationierung="0ru"> Der chinesische Konzern <b><Fett>Geely</Fett></b> ist ebenfalls auf Expansionskurs. Zum einen greift er mit dem neuen Smart #3 in den europäischen Markt ein. Zum anderen präsentieren auch die Tochterfirmen <b><Fett>Zeekr</Fett></b> mit dem Zeekr X (Startpreis 45.000 Euro) und <b><Fett>Polestar</Fett></b> mit dem Polestar 3 neue Modelle auf dem europäischen Markt.<?_Schrift> <BR /><BR />