Dienstag, 08. September 2015

Digitales Erfassen von Wäldern

Das Forscherteam rund um Prof. Giustino Tonon hat mit dem ForLiDAR ein Projekt verwirklicht, wo ein präzises Erfassen des Pflanzenbestands in Wäldern anhand neuer digitaler Kameras und ableitend dazu das Aufzeigen hydrogeologischer Gefahrenzonen möglich gemacht wird.

Lärchenwiesen wie diese hier können zukünftig digital erfasst werden.
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Lärchenwiesen wie diese hier können zukünftig digital erfasst werden.

ForLiDAR steht für „Light Detection and Ranging“. Dabei erfassen spezielle Kameras – montiert beispielsweise auf hochgelegenen Plattformen oder Drohnen – oberhalb der Baumwipfel anhand von Lichtsignalen den Pflanzenbestand.

„Diese neue Technik ermöglicht es uns, ein genaues morphologisches Abbild der Biomasse eines Waldes zu erhalten“, so Prof. Giustino Tonon, der das Forschungsprojekt an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik geleitet hat. 

„Für die Forsteinheiten in Südtirol wie im Trentino sicher von großem Interesse, da wir Position und Höhe der Bäume ebenso wie die Abstände zueinander präzise zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Es geht einerseits um das Vermessen des Bestandes, andererseits ableitend davon um Prognosen für hydrogeologische Gefahrenzonen,“ betont Tonon. 

stol

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