Mittwoch, 22. Mai 2019

Digitalisierung: „Betriebe unterschätzen das Tempo der Entwicklung“

„Unternehmen müssen die Weichen für die digitale Revolution jetzt stellen“: Das rät Stefan Gröner, Zukunftsforscher und Strategieberater aus München. Am 19. Juli kommt Gröner im Rahmen des 6. Südtiroler Wissensforums nach Bozen. Der „WIKU“ hat vorab mit ihm über die Welt von morgen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz gesprochen.

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Foto: © shutterstock

Das Thema Digitalisierung ist mittlerweile in der Wirtschaft angekommen, und ihm wird auch enorme Bedeutung zugemessen. „Doch das Tempo der technologischen Entwicklung wird unterschätzt“, warnt Stefan Gröner im „WIKU“-Interview.

„Unternehmen wissen oft nicht, wie sie konkret loslegen sollen. Und diese Unsicherheit lähmt die Betriebe bei den strategischen Entscheidungen. Dazu kommt, dass in Unternehmen oftmals noch keine eigene KI-Expertise vorhanden ist. Da ist die Versuchung groß, erst einmal am Bewährten festzuhalten.“

Genau das ist aus Sicht des Experten aber der falsche Ansatz. Denn: „Künstliche Intelligenz wird zu einem grundlegenden Wandel führen, der vergleichbar ist mit der Elektrifizierung Anfang des 20. Jahrhunderts. Und die Weichen dafür müssen die Unternehmen jetzt stellen – auch die Klein- und Mittelbetriebe.“ 

Wie KMU jetzt vorgehen können und weshalb sich die Menschen in Zukunft auf ihre wahren humanen Fähigkeiten wie Mitgefühl und Witz konzentrieren sollten, erklärt Zukunftsforscher Stefan Gröner im aktuellen „WIKU“.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es im aktuellen WIKU, Beilage der Mittwoch-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol