Einen vollautomatisierten Betreib wird es auch in Zukunft nicht geben, gibt lvh-Präsident Gert Lanz Entwarnung: „Die Mitarbeiter werden durch die Digitalisierung nicht verschwinden, dafür steht zu viel Menschlichkeit hinter unseren Produkten und Dienstleistungen. Nichtsdestotrotz müssen sich die Betriebe immer mehr vernetzen, um den Kunden das optimale Produkt bieten zu können.“Um diese neuen Herausforderung zu stemmen, sind die Unternehmen gefordert, ihr technisch wertvolles Know-how mit Software-Kenntnissen zu verknüpfen. Distanzieren müsse man sich von der Idee, die Digitalisierung hätte ausschließlich einen Versorgungsnutzen. Vielmehr ginge es um ein Qualifizierungsprinzip, das schlussendlich einen bedeutenden Mehrwert für das Unternehmertum erzielen werde.Der Einsatz von Robotern Angelika Peer von der Universität Bozen zeigte einige Beispiele auf, wo Roboter bereits heute im Handwerk zur Anwendung kommen: „Durch den Einsatz von Robotern verschieben sich Arbeitsfelder von harten körperlichen Arbeiten hin zu geistigen kreativen und programmiertechnischen Tätigkeiten. Positive Nebeneffekte sind außerdem eine größere Nachhaltigkeit durch Materialersparnis, neue gestalterische Freiheiten und eine höhere Effizienz.“Eine immer größere Rolle spielen hingegen Datenschutz und Sicherheit im Digitalisierungsprozess.Komplett ersetzen werden diese Hilfsmittel den Mensch allerdings nicht. Verschiedene Studien belegen, dass deshalb nicht reihenweise Arbeitsplätze verloren gehen werden.stol