Freitag, 21. Juni 2019

Digitalisierung: Noch viel Luft nach oben

Wenn es um die Digitalisierung geht, gibt es in Südtirol noch viel Luft nach oben. Davon sind die Wirtschaftsvertreter aus dem Eisack- und Wipptal überzeugt. Im Rahmen eines Austauschs stellte Professor Dominik Matt die Zwischenergebnisse der Digitalisierungsstudie „A21 Digital Tyrol Veneto“ vor.

Wie der digitale Wandel gelingen kann, zeigte Professor Dominik Matt in seinen Ausführungen auf. - Foto SWR-EA
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Wie der digitale Wandel gelingen kann, zeigte Professor Dominik Matt in seinen Ausführungen auf. - Foto SWR-EA

Digitale Dienste sind Teil des Alltags: Im Betrieb steigern sie die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, im Alltag erleichtern sie den schnellen Informationsaustausch. „Wir müssen hier entscheidende Schritte setzen, sonst hinken wir allzu schnell weit hinterher“, ist Matthias Braunhofer, Bezirkspräsident des Südtiroler Wirtschaftsrings – Economia Alto Adige – Bezirk Eisacktal/Wipptal (SWR-EA), überzeugt.

Breitbandausbau konsequent und schneller vorantreiben

Noch nicht zufrieden zeigen sich die Wirtschaftsvertreter mit dem Ausbau des Breitbandnetzes. „Die beste Strategie zur Digitalisierung nützt uns nichts, wenn wir kein schnelles Internet haben. Der Ausbau muss konsequent und schneller vorangetrieben werden. Zudem braucht es eine schnelle Verbindung bis hin zum letzten Hof. Nur damit stellen wir sicher, dass alle die gleichen Chancen haben“, bringt es Braunhofer auf den Punkt.

Professor Dominik Matt, der die Digitalisierungsstudie „A21 Digital Tyrol Veneto“ leitet, stellte den Wirtschaftsvertretern die Zwischenergebnisse mit Handlungsempfehlungen vor.

Digitale Kompetenzen stärken und Südtirol zur „Smart Region“ entwickeln

Drei Handlungsfelder sind besonders wichtig: So gilt es die digitalen Kompetenzen innerhalb des Unternehmens zu stärken. „Das wiederum gelingt nur, wenn ich die Mitarbeiter mitnehme“, weiß Matt. Auch im Bildungssystem gilt es anzusetzen und die Jugend fit für die Zukunft zu machen. Damit Südtirol attraktiv für junge und gut ausgebildete Talente ist, sollte es sich zur „Smart Region“ entwickeln. „Wir müssen jungen Fachkräften ein Umfeld bieten, in dem sie sich entwickeln können“, so Professor Matt.

SWR-EA

stol