Dienstag, 21. August 2018

Digitalisierung und Innovation sind Hauptaugenmerk für Investitionen

Die Landesabteilung Wirtschaft hat die von Südtirols Kleinst- und Kleinunternehmen eingereichten Ansuchen für Zuschüsse für Investitionen analysiert. Die Analyse ergibt, dass 321 kleine und Kleinstunternehmen aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen Ansuchen für Investitionen im Wert von insgesamt 54,5 Millionen Euro eingereicht haben.

Die Digitalisierung von Abläufen, selbst die einfachsten, sind wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit von Südtirols Unternehmen zu verbessern. - Foto: LPA/Pixabay
Badge Local
Die Digitalisierung von Abläufen, selbst die einfachsten, sind wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit von Südtirols Unternehmen zu verbessern. - Foto: LPA/Pixabay

Ein Unternehmen von fünf investiert dabei in Innovation und Digitalisierung.

„Nur so kann Südtirols Wirtschaft wettbewerbsfähig bleiben“

„Für den Wirtschaftsstandort und den Arbeitsmarkt Südtirol ist es äußerst wichtig, dass die vielen kleinstrukturierten Unternehmen investieren, allem voran in die Digitalisierung und die Innovation,“ betont Landeshauptmann Arno Kompatscher. Nur so könne Südtirols Wirtschaft wettbewerbsfähig bleiben und für neue und attraktive Arbeitsplätze sorgen, sagt der Landeshauptmann.

Technologie und Innovation immer wichtiger

68 von den 321 Betrieben planen eine Investition in Technologie und Innovation. Genauer gesagt: 47 investieren in Innovation, während die übrigen 21 die eigenen Produktionsprozesse im Sinne des sogenannten Unternehmens 4.0 verbessern möchten. Darunter versteht man die Automatisierung von Herstellungsabläufen und die verstärkte Mensch-Maschine-Interaktion.

Für den Wettbewerb stehen sechs Millionen Euro bereit, die die Landesregierung im April dieses Jahres genehmigt hatte. 

stol

stol